Dienstag, 29. Januar 2008

Die Qual der Wahl, die Zweite

Achtung: Dieser Text hat nichts mit dem Artikel gleichen Namens weiter unten zu tun! Denn hier geht es um:

Die Qual der Studienwahl:

Anlass für diesen Artikel bot mir ein Vortrag, der im Rahmen der futuredays von feki.de letzte Woche stattgefunden hat. Angezogen hat mich, auch wenn ich ja durch meinen Nebenfachwechsel fast zur Zielgruppe gehöre, der Titel: "Historiker - was nun?"... Das verspricht ja bereits amüsant zu werden! Und ich wurde nicht enttäuscht...

Lektion #1: 2 von 3 Historikern sind erstklassige Komiker!
Kaum zu glauben aber wahr! Diese Tatsache hatte natürlich den Vorteil, dass einem nicht langweilig wurde... So weit, so gut!

Lektion #2: Historiker können alles werden - wenn sie etwas anderes studieren!
Tja, wer hätte das gedacht... Da bekommt doch der Satz "Hätt'st was g'scheits g'lernt!" eine ganz neue Bedeutung. Zumindest war das die Quintessenz, die ich aus dem Vortrag der zweiten Referentin gezogen habe: Studieren Sie Geschichte, wenn es Ihnen gefällt, aber danach müssen Sie schon ein PR-Studium und/oder eine ordentliche Ausbildung dranhängen... Mit etwas Glück bekommen Sie dann irgendwann sogar noch einen Job, der halbwegs mit Geschichte zu tun hat.

Lektion #3: Bachlor ist irgendwie nichts wert...
Zitat: " Vorraussetzung für ein Praktikum ist ein abgeschlossenes Grundstudium oder Bachlor-Studium (...) Vorraussetzung für ein Volontariat ist ein abgeschlossenes Master-Studium." Zitat Ende... Irgendwie dachte ich, dass wäre mal anders gedacht gewesen.

Lektion #4: Notausgang: Journalist!
Geht im Notfall immer, muss man nur einen Griffel gerade halten können (überspitzt ausgedrückt)... Kommt man zwar nur selten mit dem eigenen Fachgebiet in Berührung, aber immerhin besteht die Chance... Und es ist ja nicht schlecht mal "was mit Medien" zu machen.

Lektion #5: Die Kommunikationswissenschaft ist böse!
Hat irgendwie jeder der Referenten erwähnt... Ich bekam schon ein ganz diabolisches Grinsen! Das es vielleicht für Lektion #4 von Vorteil ist hat aber keiner gesagt... Und Herr Kropp hat dann auch mal ganz dezent verschwiegen, dass das Geschenk (jeder der Vortragenden bekam ein wunderschönes "unichron") vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft erstellet wurde. Kann man machen, muss man aber nicht...

Lektion #6: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Trotz allen bisherigen Erkenntnissen in den Lektionen #1-5 schaut es doch nicht so schlimm aus, wie man manchmal hört... Es findet eigentlich jeder seine Nische und man muss - wie fast überall - hart arbeiten, dann erhöhen sich auch die Chancen... Also, nicht den Kopf hängen lassen und auch mal das studieren, was einem Spaß macht!

Fazit: Manchmal lohnt es sich vielleicht doch, auf der bösen Seite der Macht zu stehen... Und ich muss mir unbedingt den nächsten futuredays-Vortrag über Berufschancen anhören (auch, wenn ich's dieses Semester zu keinem der web 2.0-Vorträge geschafft habe - mea culpa!), hätte da schon einige Ideen.

Bilder der Veranstaltung gibt's übrigens hier.

Ansonsten:
Was läuft: Rawhide von The Beatlesons
Wie's aussieht: düster...

Montag, 28. Januar 2008

Die Qual der Wahl

Vorab: Es geht hier nun im Folgenden NICHT um die Landtagswahl in Hessen, wie so mancher vielleicht vermuten würde... Schließlich möchte ich mich in meinem Blog von der Politik aus Gesichtspunkten der Neutralität fernhalten. Ganz geht das aber sowieso nicht und ich habe mir bescheinigen lassen, dass das Folgende schon fast nicht mehr Politik ist... Deshalb nun ein Artikel über:

Die Qual der Kommunalwahl:

Ja isses denn schon so weit? Die Zeit des Umbruchs ist gekommen! Denn Igensdorf (wie fast alle bayerischen Kommunen) wählt 2008! Oder doch nicht?
Mal von Anfang an: Im Jahre des Herrn 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform das wunderschöne Fürstent.. äh die Gemeinde Igensdorf ins Leben gerufen - nach unserem Umzug mein Heimatort. Anfangs sollte das Fürst... die Gemeinde unter ihrem Fürste... Bürgermeister Erwin I. äh Erwin Zeiß noch der Gemeinde Gräfenberg unterstellt sein, jedoch konnte man am 1.1.1980 die Unabhängigkeit feiern und es entstand das Königrei... die eigenständige Gemeinde Igensdorf. Seitdem hat sich nicht mehr viel verändert... Bis König Erwin... äh, der Bürgermeister nach seiner letzten Inthronisation, äh, will sagen, nach der letzten Wahl proklamierte, er würde 2008 zu Gunsten seines Kronprinz... Nachfolgers abdanken. Dieser war in der Königsfam... äh, CSU auch bald gefunden: Prinz Willi I., ach ne, Willi Landsmann sollte es sein, der ab nun die Geschicke dieses schmucken Fleckchens Erde leiten sollte.
Ob nun durch Unstimmigkeiten innerhalb der Fam... der Partei, oder, um dem Unterta... dem Wähler zu viel Denkarbeit zuzumuten, vielleicht auch nur um etwas Spannung zu erzeugen, beschloss man, die Farce... äh, meine natürlich die Wahl etwas aufzupeppen. Schließlich war es immer so langweilig, wenn die SPD und die FW so sang- und klanglos untergingen. So stellt nun dieses Jahr auch die Wählergruppe "Igensdorfer Umland" einen Kandidaten für den Thro... das Amt des Bürgermeisters (die SPD dafür keinen mehr): Wolfgang Rast... Grübel, grübel denkt sich da der Igensdorfer, den Namen hab ich doch schonmal gehört... Richtig: Der war doch bis zum letzten Jahr noch 2. Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands! Diese Schlingel... Aber, damit auch im Hofstaa... Gemeinderat mal ein paar mehr Parteien sitzen, kann man dahinein nun auch die "Jungen Bürger" wählen. Recht so! Endlich mal junges Blut... Und wer steht denen voran? Florian Drewicke, der jüngste Sproß der Königsfam... der Vorsitzende des Ortsverbandes der JU.
Jo mei, dann ist's doch ganz einfach, sagt da der treue Untert... der mündige Wähler... Des is jo wie beim "3-g'winnd"... Völlich worscht wo i do mei Kreizerl hi moch. Is doch a amal schee...

(Der vorstehende Artikel soll in keiner Weise die genannten Personen oder ihr politisches Können herabwürdigen. Er stellt einzig eine Kritik an der in Igensdorf gebotenen Partei-Praxis dar. Kritik und Beschwerden können natürlich jederzeit geäußert werden!)

Ansonsten:
Was läuft: Sally MacIennan von The Pogues
Wie's aussieht: schwarz...

Samstag, 12. Januar 2008

Proof of Live

Kaum zu glauben... Ich lebe noch! Na gut, so unwahrscheinlich ist das ja auch wieder nicht, Unkraut vergeht schließlich nicht. Für alle die sich mehr Berichte über Mauritius gewünscht hätten lege ich hiermit einfach Inas Blog ans Herz (dort einfach nach dem Label Mauritius schauen)... Dort stehen unsere Urlaubsberichte einschließlich Fotos online.
Warum nun ich so lange nix von mir hab hören lassen waren zum einen die üblichen Gründe: Diplomarbeit, Referat, immer unterwegs... Aber auch schlicht und ergreifend die Tatsachen, dass ich nicht wusste, wo ich in diesem jungen Jahr 2008 anfangen sollte. Sollte ich über die kriminellen und gewalttätigen Jugendlichen schreiben? Nein, von Politik halte ich mich fern! Eisbären? Beantwortet's euch selbst... Jungel Camp? Ja sicher...
Aber mit recht viel mehr werden wir ja nun nicht mehr beschallt und mit Informationen versorgt... Aber ich kann euch versprechen, es wird wieder mehr geben, sobald ich mich wieder richtig eingelebt habe, bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden.
So weit verbleibe ich mit den besten Grüße!

Ansonsten:
Was läuft: Where the Wild Roses grow von Nick Cave und Kylie Minogue
Wie's aussieht: Die Landflucht hat alle mal wieder zum Wochenende vom Pestheim weggetrieben...

Sonntag, 23. Dezember 2007

"Auf der Reise zu den Inseln..."

Es ist nun fast Halbzeit hier auf Mauritius. Und Weihnachten... Und ich hab es endlich geschafft mir Zeit fuer meinen Blog zu nehmen. Wenn ich mir auch nicht zu viel Zeit nehmen werde, denn ich sitze hier an einem Laptop mit franzoesischer Tastaur, bei der das 'f', das 'g' und das 'h' fehlen, was das Schreiben nicht gerade einfach macht... aber was soll's, ich bin ja schon froh, ueberhaupt ins Netz zu kommen und anstatt teuer Geld im Internetcafe zu lassen, kann ich hier den Rechner von unserem super netten Hostel-Eltern verwenden. Genauso, wie wir immer bei ihnen Fruehstuecken (das stand zumindest vorher schon in der Beschreibung), von ihnen zu annehmbaren Preisen durch die Gegend gefahren werden und insgesamt ein wenig Teil einer grossen Familie hier sind.
Aber das ist ueberhaupt eine der groessten Freuden dieses Urlaubs (abgesehen davon, dass ich mit INA in der SONNE liegen kann), alle Leute sind hier so unglaublich hilfsbereit, auch wenn man zum Beispiel die Taxifahrer meist noch zu ihrem Glueck zwingen muss.
Dies muss nun als erstes Lebenszeichen reichen, ich stimme mich nun noch etwas auf Weihnachten mit 30 Grad und Sonne ein... Weil heute geht es an den Traumstrand von Trou aux Biches... Falls das mal einer googeln moechte.

Mehr gibt's bei Ina oder zu einem spaeteren Zeitpunkt hier zu lesen.
Macht's gut und Danke fuer den Fisch!

Frohes Fest euch allen!

Euer (fast schon sonnengebraeunter) Olli

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Liebe Kolleginnen und Kollegen...

...von n-tv,

danke erstmal: Für die vielen wichtigen Informationen, die ich von euch jeden Tag rund um die Uhr bekomme. Alles, was es vom Weltgeschehen zu erzählen gibt, erzählt ihr mir auch.
Und heute waren euch für dieses absolute Großereignis, ja ich möchte fast sagen, für dieses "Event des Jahres" nicht nur eine kurze Meldung, nicht nur eine ständige Nachricht auf dem News-Band wert... Sogar mit einer Live-Schaltung habt ihr mich heute beglückt!

Aber ganz ehrlich: Nachdem ich mir dann ca. 30 Minuten angeschaut habe, wie "Knut" live seine Geburtstagstorte frisst, habe ich doch meinen Kaffee gezahlt und habe das Café mit Großbildschirm verlassen, weil mir echt das Unterputzkabel rausgekommen ist!

Vielleicht solltet ihr mal eure Prioritäten überdenken...

Bärige Grüße!

Euer Olli

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Nachtrag (07. Dezember 2007): Das wußte ich auch noch nicht... Knut hat einen eigenen Blog (http://blog.rbb-online.de/roller/knut/entry/hurra_ich_bin_ein_jahr) auf der Homepage eines öffentlich-rechtlichen Senders! Und seine Einträge werden ins Englische und Chinesische übersetzt. Warum macht man das mit meinen Einträgen nicht? Und warum hat Knut 601 Kommentare zu seinem Geburtstag bekommen, da haben ja erst knapp mehr meinen Blog überhaupt besucht! Das Thema scheint also doch einen gewissen Nachrichtenwert zu haben...

Dienstag, 27. November 2007

"15 Mann auf des toten Manns Kiste"

Wie entsteht eigentlich ein Film? Nun, einige die mich kennen, wissen, dass ein paar Freunde und ich versucht haben, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Klar, wir haben dabei als Laien auch diverse Fehler gemacht, aber ich denke, für ein Budget von 0,- Euro ist ein passables Ergebnis rausgekommen, und wir haben sicherlich auch einen schönen Einblick in die harte Arbeit bekommen, die hinter so einem Projekt steckt...
Eine Sache frage ich mich allerdings immernoch: An welcher Stelle der Produktion wird eigentlich beschlossen, ob das Werk nun ins Kino kommt, oder ob daraus ein TV-Film wird... Stop: Es heißt ja heute "Das TV-Event des Jahres!!!" welche Kriterien entscheiden so etwas? Naja, einige Geheimnisse des Lebens werden wohl nie gelöst werden.
Ich habe die letzten zwei Abende nun "Das TV-Event des Jahres!!!" von diesem Monat gesehen... "Die Schatzinsel"... Story ist ja bekannt und über die Jahrzehnte hin weiterhin beliebt... So weit so gut...
Und: Großartige Sets, eine tolle "Hispaniola" und schöne Kostüme....
Aber: Anscheinend war dann nicht mehr genug Geld für einen ordentlichen Schnitt, ein gutes Drehbuch-Lektorat und bitte, bitte anständige Requisiten übrig! Oder genug Zeit, damit die Schauspieler ihren Text soweit intus haben, dass die teilweise sehr gelungenen Textzeilen auch schön und nicht gestelzt rüberkommen.
Unglaublich, was man aus dieser Story machen kann, wenn zwischendrin riesige Plotlöcher einen verschlucken, man sich vor lauter dahingestammelter Sülze nicht mehr halten kann vor lachen oder man sich wie wild freut, weil man gelernt hat, dass Rambo einen Ur-Ur-Urgroßvater hatte (Benn Gunn...).
Natürlich gab es auch Lichtblicke... Aber damit auch immer gleich die Frage, wie groß das Gefälle der Schauspielleistung innerhalb eines Films sein kann. Deshalb sag ich jetzt mal nicht über Francois Goeske (der is ja noch jung, der hat noch Zeit) oder die absolute Fehlbesetzung seiner Filmmutter (hätte wohl eher seine ältere Schweser sein können).
Andererseits waren Tobias Moretti als Long John Silver und Jürgen Schornagel als Cpt. Smollett sehr großartig. Jürgen Vogel und Richy Müller sind leider etwas untergegangen, aber dafür hat Diane Willems einen tollen Job gemacht (auch wenn ihre Rolle nur für die typische Romantik-Sülze eingebaut wurde), und das sage ich nicht nur, weil man ihre Brüste sieht (war aber toll!). Und Christian Tramitz nimmt man immerhin für ca. 2 Minuten ab, dass er versucht nicht komisch zu sein.
Aber auch an die Nebendarsteller Klaus Schreiber, Gotthard Lange und Thorsten Hammann ein ganz dickes Lob... Die würde ich gerne öfter im deutsch Fernsehn sehen...
Tja, man sieht, ich muss das mit der Filmkritik noch etwas üben... Bekomme irgendwie nicht alles so unter, kann aber auch daran liegen, dass ich etwas müde bin... Nächstes Mal hoffentlich besser!
Bis dahin...


Ansonsten:
Was läuft: Nix... absolut nix! (Vielleicht lag's daran...)
Wie's aussieht: Kalt...

Montag, 12. November 2007

Manche Dinge passen einfach nicht zusammen...

...Männer und Frauen zum Beispiel. Nein, is echt so! Braucht ihr mich gar nicht so anzuschauen. Ich hatte mich ja bewusst von diesem Thema bis jetzt fern gehalten. Aber jetzt kann ich einfach nicht mehr anders! Manchmal macht man sich einfach so seine Gedanken...
Da wäre zum Beispiel: Warum erniedrigen sich manche Männer bis auf die Knochen, nur um die Auserwählte ihres Herzens zu beeindrucken? Ich sage bewusst nicht "erobern", weil das klappt dann meist sowieso nicht. Nur weil Mann weiß, wie "Romantik" geschrieben wird, und weil das vielleicht in irgendeinem Buch - oder noch schlimmer: Film (gerne auch pronographischer Natur) - funktioniert hat, heißt das noch nicht, dass das im echten Leben auch so geht! Aber vielleicht hat diese Selbsterniedrigung ja was befriedigendes... Wie sonst würden Sätze wie: "Deine Augen sind so tief-blau - ich könnte darin ertrinken!" oder "Aber wir sind doch seelenverwandt!" jemals ihren Weg in das reale, nicht von einem Drehbuch verfasste, Leben finden?
Gibt es wirklich Frauen, die darauf anspringen... Und Männer die es nicht nur einmal versuchen, um die Glückliche/Unglückliche ins Bett zu kriegen, oder wiel sie es einfach nicht besser wissen?
Sind das die selben Männer, die Mädels im studivz, die in Gruppen wie "Nyphoman und Spaß dabei" Oder "Ich habe Sex an allen Tagen die mit 'g' Enden - und mittwochs!" auf die virutelle Pinnwand schreiben, dass sie ein "unglaublich schönes/süßes/niedliches etc. Foto" haben?

Allerdings sind da auf umgekehrte Weise auch die Frauen nicht einfacher... Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns immer wieder stundenlang rechtfertigen müssen, obwohl wir gar nichts angestellt haben...

Hierzu aber ein schönes Video:
Na, das soll mal einer verstehen...

Ansonsten:
Was läuft: Unda von Faun
Wie's aussieht: nächtlich... fehlt eigentlich nur noch der Kerl mit der Gitarre der irgendeiner Angebeteten ein Ständchen bringt.

Donnerstag, 1. November 2007

Heute schon was geschafft?

Eine etwas seltsame Frage, nicht wahr? Aber leider eine, die sich mir im Moment immer wieder stellt. Denn die Tage verfliegen im Moment wie im Sturm, und natürlich habe ich auch genug zu tun, aber am Ende des Tages kommt dann immer wieder die selbe Frage durch: "Habe ich heute etwas geschafft?" Antwort: "Natürlich... ich hab dies getan, ich hab das getan, ich war noch hier und dort..." Aber: Irgendwie ist dann immernoch so viel in meinem Kopf, so viel, das ich noch vergessen habe und so weiter und so fort. Das ist auch ein Grund, warum ihr im Moment so wenig von mir zu lesen bekommt. Aber im Endeffekt ist es immer nur eine Frage der guten Organisation... wenn man eine hätte! So bleibt mir nix anderes übrig, als alles nach und nach abzuarbeiten. Jeden Tag ein kleines Stück und immer wieder ein kleines Stück mehr... Bis dann am Ende eine wundervolle Diplomarbeit herauskommt...
Apropos Diplomarbeit: Irgendwie fehlt mir da immernoch ein wenig der Startpunkt. Was aber nicht heißt, das ich noch nix getan hätte, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie... weiß ich noch nicht, was ich so wirklich geschafft habe. Und natürlich die Frage: "Was ist, wenn irgendeine arme Sau jetzt eine Hausarbeit zum Thema Kriegsberichterstattung schreiben muss?" Der- oder diejenige sollte dann vielleicht mal bei mir anstatt in der Bibliothek vorbeischauen, schließlich befinden sich fast alle Bücher zu diesem Thema im Moment hier schön gestapelt auf meinen 18 qm. Allerdings müsste ich die jetzt mal alle durcharbeiten und exzerpieren... Und so viele habe ich davon leider noch nicht geschafft... Womit die Frage eigentlich schon beantwortet ist! Deshalb geh ich jetzt mal zurück an die Arbeit.

Ansonsten:
Was läuft: Ina! Juhu! Mit Bild! Und in Farbe!
Wie's aussieht: 1. November und es scheint einfach wunderbar die Sonne... Ich glaube ich müsste mal ein Bild von dem herbstlichen Baum hier vor meinem Fenster online stellen.

Montag, 22. Oktober 2007

Rückblende

Na, habt ihr mich vermisst? (Kommentare wie: "Natürlich nicht!" werden nicht geduldet!) Langsam gehen mir ja die Ausreden aus, warum ich so selten schreib, aber eine hab ich noch: Das Semester ist jetzt ja auch hier in Deutschland wieder losgegangen. Und da gibt es bekanntermaßen viel zu tun: Semester-Anfangs-Party im Live Club, Semester-Anfangs-Party in der Langen Straße, Semester-Anfangs-Party im Morph Club, zwischendrin noch ein wenig "Networking" (also ein Bier mit den Kumpels) und schon ist wieder ein Haufen Zeit vergangen... Tja, hart ist das Leben.
Aber mal ernsthaft: Es hat sich ja einiges getan hier, nicht nur das unsere Fakultät nun GuK heißt (immernoch besser als HuWi), es war auch ansonsten neuer wie alter Semesteranfangsstress... Da wären die zahlreichen Kopier-, Scan- und Semesterapparatsaufträge, aber nun schließlich ja doch noch der schöne Studiengangwechsle zu "Geschichte mit Schwerpunkt Neuere Geschichte". Bedeutet im Klartext, dass ich jetzt noch einmal in meinem Studium mit vielen niedlichen Erstsemestern in einem Proseminar sitzen darf, nur, dass die danach versuchen sich zurechtzufinden, während ich in die Bib tiger um an meiner Diplomarbeit zu werkeln. Wobei das PS ja noch nicht das lustigste ist, nein, zu allem Überfluss darf ich jetzt auch noch das zugehörige Tutorium besuchen... Also noch einmal "Wie halte ich ein Referat?" bis "So finde ich Bücher im OPAC." Sehr lustig... vor allem, weil ich selbst im Anschluss das Selbe an die KoWi-Erstis weitergeben darf. Manchmal zeigt das Schicksal eben doch einen etwas kranken Sinn für Humor...
So viel erstmal als Lebenszeichen von mir, die Tage hoffentlich wieder ein paar Uni-fernere Themen und Posts...

So verbleibt lernbegierig,

Euer Oliver (Wahl-Ersti)

Ansonsten:
Was läuft: All die ganzen Jahre von Den Toten Hosen
Wie's aussieht: Wie viele sind denn das hier geworden? Plötzlich muss man als Altgedienter auf dem Parkdeck ganz hinten stehen... Das hätte es früher nicht gegeben!

PS: Ihr wollt nicht nur von mir lesen, sondern auch was hören? Dann schaltet am Donnerstag ab 18 Uhr www.uni-vox.de an... Und den passenden Werbespot gibt's hier: http://www.youtube.com/watch?v=qXkgcnxr1Qk

Montag, 8. Oktober 2007

Back again!

Jetzt gab's ja mal wieder einige Zeit nichts von mir zu hören. Warum das so war, das erschließt sich aus mehreren Gründen, denen allen wohl meine Abwesenheit von meiner kleinen, lieblichen "Wohnklozelle" (um mal Ina zu zitieren) voran steht. Ja, mich zog es in die weite Welt... also zumindest nach Igensdorf (siehe dazu den Wir-können-auch...-Blog) und ins ferne Saarland. War mal wieder ein wunderbares LARP-Wochenende! Vor allem war's schön mal wieder die Rolle des ach so "ehrlichen" Torbens zu spielen... Auch wenn ich die einzige Wette, die ich schließen konnte, verloren habe. Eine nähere Betrachtung muss aber auf später verschoben werden, wenn ich noch etwas Abstand und vor allem ein Paar Bilder habe.

Deshalb ein eher unleidiges Thema von diesem Wochenende: Unsere deutschen Autobahnen! Kann mir bitte mal ein Mensch erklären was da los ist? Ich bin mir zumindest sicher, dass meine zwischenzeitliche Angst nicht von Stefans Fahrstil kommt, denn an dem ist nichts auszusetzen... Aber bei dem, was da im Moment los ist bekommt man echt graue Haare (wo wir wieder beim Con wären, nicht wahr Chris und Rafael). Reißverschlussverfahren - kennen wir nicht! Sicherheitsabstand - da genügen auch Zwei Meter! Aber mit 200 Sachen über die zweispurige Autobahn - kann doch jeder sehen, dass mein Auto Power und ich zu kleine Eier hab... Da blieb wirklich nur Kopfschütteln. Und das wirklich Schlimme: Die wurden nicht unbedingt mit Einbruch der Dunkelheit vorsichtiger, ganz im Gegenteil, da wird dann auch mal auf dem Standstreifen überholt, wenn einem die 150 km/h vom Vordermann zu langsam sind. Sehr viel näher habe ich mich Gott noch nicht oft gefühlt - und ich bin kein ängstlicher, dafür aber sehr gläubiger Mensch!

Ich frage mich jedenfalls nicht mehr, woher die Diskussion um höhere Bußgelder aufgekommen ist, auch wenn ich nicht immer ein Engel im Straßenverkehr war und dafür auch schon ganzschön blechen musste...

Aber damit ist jetzt Schluss, schließlich brauch ich Geld für meinen Urlaub im Dezember... So ein Flug nach Mauritius zahlt sich ja nicht von selbst! Also mal alles, was man nicht mehr braucht ins Auto und einen Tag auf den Flohmarkt gestellt. Und siehe da: Auto halb leer und Kasse wieder etwas voller! Wobei ich mich immer noch frag, womit manche Leute noch etwas anfangen können... Naja, ich werde den "Express-Grill mit Waffeleisen" (siehe weiter unten) nicht vermissen...





Ansonsten:
Was läuft: Das Seemannsgrab von Schandmaul
Wie's aussieht: Gute Frage, war ja den halben Tag unterwegs... Aber der Parkplatz ist schon wieder voller...