Montag, 21. November 2011
Bitte weitergehen...
...hier gibt es nicht mehr viel zu sehen - weiter geht's dann dafür in der Balanstraße, 3. Stock!
Montag, 16. März 2009
Ähem...
Hiermit möchte ich mich bei allen (beiden - Hallo Mama!) treuen Lesern entschuldigen, dass ich sie so lange auf dem trockenen hab sitzen lassen. Aber meine lpd (letters per day - Buchstaben am Tag) gingen leider völlig für die Diplomarbeit drauf. Wer sich jetzt wundert, dass ich davon schon seit Beginn dieses Blogs schreibe, dem sei gesagt, es ist nun fast vollbracht: Zum Ende des Monats wird abgegeben. Endlich. So langsam wird's anstrengend. Aber das muss wohl so sein...
Dann aber, liebe Leser, wird es auch wieder von mir hier etwas geben, zumindest, solange ich noch im Pestheim, Erdgeschoss wohnen darf. So viele Themen haben sich über die letzten Monate angestaut, da kann schon einiges interessantes herauskommen. Spätestens, wenn ich wieder Pratchett lesen kann. Oder wenn der nächste Film fertig ist.
Bis dahin soll ein wenig Lesestoff aus der oben angesprochenen Diplomarbeit reichen. So was nennt man - glaub ich - Zweitverwertung... Deshalb hier die ersten Sätze aus "Die amtlich-preußische Kriegsberichterstattung in der Provinzial-Correspondenz während der Kriege von 1866 und 1870/71":
Dann aber, liebe Leser, wird es auch wieder von mir hier etwas geben, zumindest, solange ich noch im Pestheim, Erdgeschoss wohnen darf. So viele Themen haben sich über die letzten Monate angestaut, da kann schon einiges interessantes herauskommen. Spätestens, wenn ich wieder Pratchett lesen kann. Oder wenn der nächste Film fertig ist.
Bis dahin soll ein wenig Lesestoff aus der oben angesprochenen Diplomarbeit reichen. So was nennt man - glaub ich - Zweitverwertung... Deshalb hier die ersten Sätze aus "Die amtlich-preußische Kriegsberichterstattung in der Provinzial-Correspondenz während der Kriege von 1866 und 1870/71":
„Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“[1]
- Otto von Bismarck zugeschrieben
[1] zitiert nach Nicolaus, Frank (2003): Kriegspropaganda. In: P.M. Magazin.
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/ganzer_artikel.asp?artikelid=461.
Samstag, 17. Mai 2008
Donnerstag, 1. Mai 2008
Es ist vollbracht
Wir haben es geschafft... Kaum zu glauben, aber am Dienstag ging sie tatsächlich reibungslos von der Bühne: Die Filmpremiere unseres Erstlingswerks "Ruina"! Ich bin immer noch völlig überwältigt. Es ist nun, zwei Tage später, kaum in Worte zu fassen, wie es sich angefühlt hat, vor diesem vollbesetzten Raum das Ende eines 3-jährigen Projekts anzukündigen, dann während des Film so langsam die Nervosität fallen zu lassen, sich zu freuen, wie gut einige Sachen rüberkommen, sich über ein paar Dinge zu ärgern und schließlich einfach nur überwältigt zu sein.
Vom Applaus während des Abspanns und dem zweiten Aufbranden danach. Von den zahlreichen Glückwünschen, von dem Gefühl, das wir es gut gemacht haben... Ich glaube, dass wir es geschafft haben, haben wir dann erst sehr viel später begriffen, als wir bei einem Whiskey in der Blues Bar saßen und uns einfach nur gefreut haben.








Mehr Fotos gibt es bei unseren netten Organisatoren dieses Abends feki.de... Und so bald wie möglich wird es hier noch ein kleines Video geben, das meine Schwester dankenswerterweise vom Schlussapplaus gmacht hat...
So bleibt mir hier eigentlich nur noch einmal Danke zu sagen: an alle, die Zeit in dieses Projekt gesteckt haben, Schauspieler, Statisten, Helfer, Unterstützer, Kritiker, Gut-zu-Redner, einfach an alle, die mit Ruina zu tun hatten und die den Dank am Premierenabend nicht hören konnten.
Und einen persönlichen Dank möchte ich auch noch loswerden: an Heiko Aumüller, Michael Wild und Karolina Kieszkowska, dafür, dass ich Teil von etwas so großen sein durfte und mit euch zusammenarbeiten konnte.
Und jetzt? Naja, ich würde sagen: Alles auf Anfang...
Vom Applaus während des Abspanns und dem zweiten Aufbranden danach. Von den zahlreichen Glückwünschen, von dem Gefühl, das wir es gut gemacht haben... Ich glaube, dass wir es geschafft haben, haben wir dann erst sehr viel später begriffen, als wir bei einem Whiskey in der Blues Bar saßen und uns einfach nur gefreut haben.
Mehr Fotos gibt es bei unseren netten Organisatoren dieses Abends feki.de... Und so bald wie möglich wird es hier noch ein kleines Video geben, das meine Schwester dankenswerterweise vom Schlussapplaus gmacht hat...
So bleibt mir hier eigentlich nur noch einmal Danke zu sagen: an alle, die Zeit in dieses Projekt gesteckt haben, Schauspieler, Statisten, Helfer, Unterstützer, Kritiker, Gut-zu-Redner, einfach an alle, die mit Ruina zu tun hatten und die den Dank am Premierenabend nicht hören konnten.
Und einen persönlichen Dank möchte ich auch noch loswerden: an Heiko Aumüller, Michael Wild und Karolina Kieszkowska, dafür, dass ich Teil von etwas so großen sein durfte und mit euch zusammenarbeiten konnte.
Und jetzt? Naja, ich würde sagen: Alles auf Anfang...
Samstag, 12. April 2008
Zwischen den Illuminaten und einem Viertel-Jahrhundert
Nun ist es also soweit... Ich bin vor 2 Tagen wieder um ein Jahr älter geworden! Und entgegen aller Warnungen fühle ich mich weder alt, noch gebrechlich, hässlich oder sonst irgendwie anders. Was auch an einem typischen Dialog des Donnerstag Abend liegen könnte:
- "Und wie alt wirst du jetzt eigentlich?"
- "24..."
- "Ach wie süüüüüß!"
Ist das nicht toll... Da ist man also mit 24 Jahren immer noch süß. Als dieser Antwort aber auch immer öfter folgte: "Ich erinnere mich auch noch wie es war, als ich 24 war..." machte ich mir ernsthaft Gedanken um das Alter meiner Gäste... Aber als es dann reich beschenkt wieder in die Tiefen des Pestheims gin war j noch lange nicht Schluss! Und so konnten wir drei Beweise antreten:
1. Auch mit 24 kann man noch bis in die Morgenstunden feiern...
2. Es passen trotz einer aufgeblasenen Matratze für einen Übernachtungsgast stolze 10 Personen in mein Zimmer.
3. In einem Auto schläft es sich genauso gut wie in einem Pestheim-Bett...
So starte ich nun um einige Erfahrungen reicher mit einigen tollen neuen Bekanntschaften und dankenswerter Weise mit euren zahlreichen Glückwünschen in ein neues Lebensjahr. Auf das es so schön wird wie das letzte!
Ansonsten:
Was läuft: Die Moldau von Bomb Texas
Wie's aussieht: Einzugstag! Hach ist das schön...
PS: Bilder werden im Wir-können-auch-ohne-euch-Spass-haben-Blog nachgereicht...
- "Und wie alt wirst du jetzt eigentlich?"
- "24..."
- "Ach wie süüüüüß!"
Ist das nicht toll... Da ist man also mit 24 Jahren immer noch süß. Als dieser Antwort aber auch immer öfter folgte: "Ich erinnere mich auch noch wie es war, als ich 24 war..." machte ich mir ernsthaft Gedanken um das Alter meiner Gäste... Aber als es dann reich beschenkt wieder in die Tiefen des Pestheims gin war j noch lange nicht Schluss! Und so konnten wir drei Beweise antreten:
1. Auch mit 24 kann man noch bis in die Morgenstunden feiern...
2. Es passen trotz einer aufgeblasenen Matratze für einen Übernachtungsgast stolze 10 Personen in mein Zimmer.
3. In einem Auto schläft es sich genauso gut wie in einem Pestheim-Bett...
So starte ich nun um einige Erfahrungen reicher mit einigen tollen neuen Bekanntschaften und dankenswerter Weise mit euren zahlreichen Glückwünschen in ein neues Lebensjahr. Auf das es so schön wird wie das letzte!
Ansonsten:
Was läuft: Die Moldau von Bomb Texas
Wie's aussieht: Einzugstag! Hach ist das schön...
PS: Bilder werden im Wir-können-auch-ohne-euch-Spass-haben-Blog nachgereicht...
Mittwoch, 5. März 2008
Wer ist hier der Boss?
Ein schönes Zitat aus einem Lied, dass ich im Moment immer wieder gerne hör...
Ein Schelm, wer böses denkt ;-)
"[Männerstimme; sprechend]:
Some might think, if a young male falls in love,
that he will go mad, or something like that.
I concur, this is completely correct.
He will have visions of grandeur, which certainly
will have negative effects on his normal behavior.
He will enter a dreamlike state and the young male
will revert back to his primeval beast!
There will be symptoms of a regressive evolution
in the case of the male human.
What I'm trying to tell you is:
The woman is the master of the male beast!
[Frauenstimme; singend]:
Believe me I'm the captain, the captain of your big ship
And you're downstairs in the cage prepared
Afraid of my tempting whip"
Ein Schelm, wer böses denkt ;-)
"[Männerstimme; sprechend]:
Some might think, if a young male falls in love,
that he will go mad, or something like that.
I concur, this is completely correct.
He will have visions of grandeur, which certainly
will have negative effects on his normal behavior.
He will enter a dreamlike state and the young male
will revert back to his primeval beast!
There will be symptoms of a regressive evolution
in the case of the male human.
What I'm trying to tell you is:
The woman is the master of the male beast!
[Frauenstimme; singend]:
Believe me I'm the captain, the captain of your big ship
And you're downstairs in the cage prepared
Afraid of my tempting whip"
- Fiddler's Green: Captain's song
Ansonsten:
Was läuft: Matty Groves von Fairport Convention
Wie's aussieht: Werd ich mit dieser Seminararbeit eigentlich auch mal fertig?
Was läuft: Matty Groves von Fairport Convention
Wie's aussieht: Werd ich mit dieser Seminararbeit eigentlich auch mal fertig?
Mittwoch, 27. Februar 2008
Ehrenwort!
Da wär ich mal wieder...
Einige Artikel waren ja in den letzten Wochen geplant, aber leider ist keiner davon zustande gekommen: Zum einen wäre da eine weiter Antwort an Martin Wilbers gewesen, aber ich glaube, nun haben wir uns einigermaßen in der Mitte gefunden und uns die Hände gereicht, wie man so schön sagt. Allerdings habe ich am letzten Wochenende ein Erlebnis gehabt, dass mich noch einmal erschüttert hat: Ich sage nur "Ich hab 'ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner!"... Wie konnte so etwas passieren? Mir fehlen ob solchem - Entschuldigung! - Mist einfach die Worte... Man muss dem Künst... Säng... Interpre... Menschen, der da ins Mikro brüllt, Tim Toupet mit Namen, zu Gute halten, dass er wirklich ein netter Kerl ist. So zumindest mein Eindruck, als ich ihn kurz vor seinem Voll-Playback-Gesödel getroffen habe. Weiter Worte sollen darüber nicht verloren werden.
Dann wäre da noch mein Arbeitswechsel gewesen: Vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zur DATEV eG nach Nürnberg... Aber leider kam ich noch nicht dzu, einen ordentlichen Rückblick zu verfassen. Die Erinnerungen sind immernoch zu nah *schnief*
Was bleibt: Politik, Politik, Politik... Überall grinsen mich nun wieder die ganzen selbsternannten Kommunal-Helden. Wenn ich nach Hause komme: Wahlwerbung im Briefkasten, unter anderem die Begrüßung als Erstwähler (bei der letzten Kommunal-Farce war ich ja noch leicht außerhalb der Wahl-Legalität). Die Kandidaten ziehen von Tür zu Tür, je nach Partei wirken sie dabei entweder wie die Spar-Version der Zeugen Jehovas oder wie schlecht gekleidete Schutzgeldeintreiber der Mafia... Aber auch die können ja nicht den ganzen Tag mit dem Otto-Katalog unterm Arm rumlaufen.
Eine Sache haben sie aber bei uns am Lande alle gemein: Irgendwie stimmt die Kommunikation nicht... Und teilweise mit üblen Folgen: Wenn man amtierender Bürgermeister (FW) ist, dann sollte man nicht unbedingt das auf die Wahlkampffahne schreiben, was man falsch gemacht hat. Vor allem nicht, wenn es dabei um den Abzug zweier großer Firmen in die Nachbargemeinde geht. Natürlich sind die jeweiligen Geschäftsführer Gemeinderat für die CSU bzw. deutlich CSU-affin, aber auch das sollte man nicht breittreten. Und ihnen dämliches bzw. sogar rechtswidriges Verhalten vorwerfen! Ein Abgrund von Dorf-Verrat... war es eben nicht. War auch mittlerweile geklärt.
Das Problem ist dann, dass die meisten größeren Firmen einen deutlich besseren PR-Apparat als die Freie Wähler-Ortsgruppe Eckental haben. Und so geht der Schuss ganz schnell nach hinten los... wer's nachlesen will, sehe einfach mal im Archiv des wochenblatts nach (los geht's mit Heft #06)!
Man könnte mir ja nun auch vorwerfen, dass dieser Artikel aus einer gewissen Politikverdrossenheit heraus entstanden ist. Dass er deshalb vielleicht auch etwas konfus und teilweise auch nicht sehr nett und eher pessimistisch ist. Und das, obwohl ich einmal gesagt habe, dass ich politische Themen hier aussparen will... Deshalb sage ich es hiermit noch einmal frei heraus: Wenn dieser ganze Zirkus am Sonntag vorbei ist, dann werde ich die politischen Themen wieder ruhen lassen! Darauf gebe ich Ihnen, meinen Lesern, mein Ehrenwort - ich wiederhole - meinen Lesern, mein Ehrenwort! Ehrlich!
Ansonsten:
Was läuft: Die Bayern tun sich noch etwas schwer gegen die 60er, der Pokal hat halt seine eigenen Regeln...
Wie's aussieht: Schaun mer mal!
Einige Artikel waren ja in den letzten Wochen geplant, aber leider ist keiner davon zustande gekommen: Zum einen wäre da eine weiter Antwort an Martin Wilbers gewesen, aber ich glaube, nun haben wir uns einigermaßen in der Mitte gefunden und uns die Hände gereicht, wie man so schön sagt. Allerdings habe ich am letzten Wochenende ein Erlebnis gehabt, dass mich noch einmal erschüttert hat: Ich sage nur "Ich hab 'ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner!"... Wie konnte so etwas passieren? Mir fehlen ob solchem - Entschuldigung! - Mist einfach die Worte... Man muss dem Künst... Säng... Interpre... Menschen, der da ins Mikro brüllt, Tim Toupet mit Namen, zu Gute halten, dass er wirklich ein netter Kerl ist. So zumindest mein Eindruck, als ich ihn kurz vor seinem Voll-Playback-Gesödel getroffen habe. Weiter Worte sollen darüber nicht verloren werden.
Dann wäre da noch mein Arbeitswechsel gewesen: Vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zur DATEV eG nach Nürnberg... Aber leider kam ich noch nicht dzu, einen ordentlichen Rückblick zu verfassen. Die Erinnerungen sind immernoch zu nah *schnief*
Was bleibt: Politik, Politik, Politik... Überall grinsen mich nun wieder die ganzen selbsternannten Kommunal-Helden. Wenn ich nach Hause komme: Wahlwerbung im Briefkasten, unter anderem die Begrüßung als Erstwähler (bei der letzten Kommunal-Farce war ich ja noch leicht außerhalb der Wahl-Legalität). Die Kandidaten ziehen von Tür zu Tür, je nach Partei wirken sie dabei entweder wie die Spar-Version der Zeugen Jehovas oder wie schlecht gekleidete Schutzgeldeintreiber der Mafia... Aber auch die können ja nicht den ganzen Tag mit dem Otto-Katalog unterm Arm rumlaufen.
Eine Sache haben sie aber bei uns am Lande alle gemein: Irgendwie stimmt die Kommunikation nicht... Und teilweise mit üblen Folgen: Wenn man amtierender Bürgermeister (FW) ist, dann sollte man nicht unbedingt das auf die Wahlkampffahne schreiben, was man falsch gemacht hat. Vor allem nicht, wenn es dabei um den Abzug zweier großer Firmen in die Nachbargemeinde geht. Natürlich sind die jeweiligen Geschäftsführer Gemeinderat für die CSU bzw. deutlich CSU-affin, aber auch das sollte man nicht breittreten. Und ihnen dämliches bzw. sogar rechtswidriges Verhalten vorwerfen! Ein Abgrund von Dorf-Verrat... war es eben nicht. War auch mittlerweile geklärt.
Das Problem ist dann, dass die meisten größeren Firmen einen deutlich besseren PR-Apparat als die Freie Wähler-Ortsgruppe Eckental haben. Und so geht der Schuss ganz schnell nach hinten los... wer's nachlesen will, sehe einfach mal im Archiv des wochenblatts nach (los geht's mit Heft #06)!
Man könnte mir ja nun auch vorwerfen, dass dieser Artikel aus einer gewissen Politikverdrossenheit heraus entstanden ist. Dass er deshalb vielleicht auch etwas konfus und teilweise auch nicht sehr nett und eher pessimistisch ist. Und das, obwohl ich einmal gesagt habe, dass ich politische Themen hier aussparen will... Deshalb sage ich es hiermit noch einmal frei heraus: Wenn dieser ganze Zirkus am Sonntag vorbei ist, dann werde ich die politischen Themen wieder ruhen lassen! Darauf gebe ich Ihnen, meinen Lesern, mein Ehrenwort - ich wiederhole - meinen Lesern, mein Ehrenwort! Ehrlich!
Ansonsten:
Was läuft: Die Bayern tun sich noch etwas schwer gegen die 60er, der Pokal hat halt seine eigenen Regeln...
Wie's aussieht: Schaun mer mal!
Sonntag, 3. Februar 2008
"Nun steh ich am Fenster, schau hinaus in die Nacht..."
"... und ich lebe ein Leben, das vom Teufel gemacht!" Soweit der Refrain eines Liedes von Schandmaul... Wer es nicht kennt: Dort geht es um einen Spielmann, der für Erolg als Musiker seine erste Liebe an den Teufel verkauft... Bis gerade eben war es noch nicht auf meiner Playlist, aber ein Blogeintrag von Martin Wilbers hat mich nun doch ins Grübeln gebracht.
Denn die Musik gehört - unzweifelhaft - heute zu unserem Alltag wie Essen, Trinken und Atmen. Im Auto, beim Arbeiten, im Café, im täglichen Fernsehen und leidlicherweise auch immer häufiger überall, seitdem es groß in Mode ist, den Bus/den Schnellimbiss/die Fußgängerzone mit Handymusik zu beschallen. Aber auch aus den Nachrichten - vor allem aus denen aus der Welt der Prominenz - sind Musik und Musiker nicht mehr wegzudenken. Hier geht es allerdings meist nur in zweiter Hinsicht um die musikalischen Fähigkeiten der Personen, im Hauptaugenmerk liegen ihr alltägliches Dasein, ihre Eigenheiten, ihre Mode, ihre Frisuren, ihre Exzesse, ihr Aufstieg und ihr Niedergang.
Gerade dadurch oder auch zusätzlich ist aber Musik auch mehr geworden - eine Philosophie, ein Lebensgefühl. Und in diesem Punkt muss ich Martin widersprechen: Auch oder gerade heute und in unserer Generation hat die Musik Menschen zusammengeführt und abgegrenzt. Sie hat eigene Subkulturen geschaffen, die nicht nur die Musik hören, sondern die die Musik leben. Seien es die HipHopper, die Goth, die Emos oder die Metaller... oder eben jene, die sich der sogenannten "Popkultur" verschrieben haben: seichte, leicht zu konsumierende und zu verkaufende Musik von austauschbaren Gesichtern dahingeträllert, der Rhythmus am Computer generiert und häufig einfach immer gleich. Aber dennoch mit einem Personen-Kult ausgestattet, der bei allen Musikrichtungen gleich ist. Seien es kreischende Tokio Hotel-Fans, die tage- und nächtelang anstehen um Karten zu ergattern, Fans, die extra nach Paris pilgern um das Grab von Jim Morrison zu sehen oder die Verehrung und der Krieg den die HipHopper Tupac Shakur und Notorious B.I.G. hervorgerufen haben und die sich heute in so vielen Personen wiederfinden. Häufig ist der Ruhm hierbei zwar nur von kurzer Dauer - man sehe sich die sämtlichen Retorten-Bands und -"Künstler" aus den deutschen Casting-Shows an -, die Interpreten werden austauschbar und ein Werkzeug für die Musikindustrie... aber immer wieder gibt es auch Solche, die überdauern, wenn auch nur in den Köpfen weniger, dort aber um so heftiger.
Eines haben sie aber mittlerweile fast alle gemeinsam: Es geht hier um viel, viel Geld! Um wirklich verflucht viel Geld... zu viel Geld! Geld, mit dem sich solche "Stars" in andere Teile der Unterhaltungsindustrie einkaufen, wie in Film oder Mode (beide Male größtenteils mit furchtbaren Konsequenzen). Geld, auf das man auch nicht mehr verzichten möchte... Es folgen Steuerhinterziehung, Millionenklagen, Scheidungskriege und der Kampf gegen Raubkopierer, während die Konsumenten ihre letzten Cent zusammenkratzen um sich die neue CD zu kaufen.
Oder der "Verkauf der eigenen Seele" an die Maschinerie der Publicity - Dschungelcamp, Big Brother etc.
Aber die Aussicht ist wahrscheinlich ebenso pessimistisch wie im Bezug auf Spitzensportler und andere Prominenz: Es wird sich halt nicht viel ändern! Weil wir halt auch nicht darauf verzichten können und wollen - auch ich nicht...
Und so bleibt nur die Liedstelle:
"Reichtum und Wolllust sind nun mein Leb'n,
die Herzen der Frauen sind mir ergeben.
Was immer ich will, es wird mir geschenkt,
Rücksicht und Mäßigung sind mir fremd!"
Ansonsten:
Was läuft: siehe Titel...
Wie's aussieht: kalt und klar... eigentlich perfekt für einen Spaziergang... Wenn da morgen nicht die Klausur wäre.
Denn die Musik gehört - unzweifelhaft - heute zu unserem Alltag wie Essen, Trinken und Atmen. Im Auto, beim Arbeiten, im Café, im täglichen Fernsehen und leidlicherweise auch immer häufiger überall, seitdem es groß in Mode ist, den Bus/den Schnellimbiss/die Fußgängerzone mit Handymusik zu beschallen. Aber auch aus den Nachrichten - vor allem aus denen aus der Welt der Prominenz - sind Musik und Musiker nicht mehr wegzudenken. Hier geht es allerdings meist nur in zweiter Hinsicht um die musikalischen Fähigkeiten der Personen, im Hauptaugenmerk liegen ihr alltägliches Dasein, ihre Eigenheiten, ihre Mode, ihre Frisuren, ihre Exzesse, ihr Aufstieg und ihr Niedergang.
Gerade dadurch oder auch zusätzlich ist aber Musik auch mehr geworden - eine Philosophie, ein Lebensgefühl. Und in diesem Punkt muss ich Martin widersprechen: Auch oder gerade heute und in unserer Generation hat die Musik Menschen zusammengeführt und abgegrenzt. Sie hat eigene Subkulturen geschaffen, die nicht nur die Musik hören, sondern die die Musik leben. Seien es die HipHopper, die Goth, die Emos oder die Metaller... oder eben jene, die sich der sogenannten "Popkultur" verschrieben haben: seichte, leicht zu konsumierende und zu verkaufende Musik von austauschbaren Gesichtern dahingeträllert, der Rhythmus am Computer generiert und häufig einfach immer gleich. Aber dennoch mit einem Personen-Kult ausgestattet, der bei allen Musikrichtungen gleich ist. Seien es kreischende Tokio Hotel-Fans, die tage- und nächtelang anstehen um Karten zu ergattern, Fans, die extra nach Paris pilgern um das Grab von Jim Morrison zu sehen oder die Verehrung und der Krieg den die HipHopper Tupac Shakur und Notorious B.I.G. hervorgerufen haben und die sich heute in so vielen Personen wiederfinden. Häufig ist der Ruhm hierbei zwar nur von kurzer Dauer - man sehe sich die sämtlichen Retorten-Bands und -"Künstler" aus den deutschen Casting-Shows an -, die Interpreten werden austauschbar und ein Werkzeug für die Musikindustrie... aber immer wieder gibt es auch Solche, die überdauern, wenn auch nur in den Köpfen weniger, dort aber um so heftiger.
Eines haben sie aber mittlerweile fast alle gemeinsam: Es geht hier um viel, viel Geld! Um wirklich verflucht viel Geld... zu viel Geld! Geld, mit dem sich solche "Stars" in andere Teile der Unterhaltungsindustrie einkaufen, wie in Film oder Mode (beide Male größtenteils mit furchtbaren Konsequenzen). Geld, auf das man auch nicht mehr verzichten möchte... Es folgen Steuerhinterziehung, Millionenklagen, Scheidungskriege und der Kampf gegen Raubkopierer, während die Konsumenten ihre letzten Cent zusammenkratzen um sich die neue CD zu kaufen.
Oder der "Verkauf der eigenen Seele" an die Maschinerie der Publicity - Dschungelcamp, Big Brother etc.
Aber die Aussicht ist wahrscheinlich ebenso pessimistisch wie im Bezug auf Spitzensportler und andere Prominenz: Es wird sich halt nicht viel ändern! Weil wir halt auch nicht darauf verzichten können und wollen - auch ich nicht...
Und so bleibt nur die Liedstelle:
"Reichtum und Wolllust sind nun mein Leb'n,
die Herzen der Frauen sind mir ergeben.
Was immer ich will, es wird mir geschenkt,
Rücksicht und Mäßigung sind mir fremd!"
Ansonsten:
Was läuft: siehe Titel...
Wie's aussieht: kalt und klar... eigentlich perfekt für einen Spaziergang... Wenn da morgen nicht die Klausur wäre.
Dienstag, 29. Januar 2008
Die Qual der Wahl, die Zweite
Achtung: Dieser Text hat nichts mit dem Artikel gleichen Namens weiter unten zu tun! Denn hier geht es um:
Die Qual der Studienwahl:
Anlass für diesen Artikel bot mir ein Vortrag, der im Rahmen der futuredays von feki.de letzte Woche stattgefunden hat. Angezogen hat mich, auch wenn ich ja durch meinen Nebenfachwechsel fast zur Zielgruppe gehöre, der Titel: "Historiker - was nun?"... Das verspricht ja bereits amüsant zu werden! Und ich wurde nicht enttäuscht...
Lektion #1: 2 von 3 Historikern sind erstklassige Komiker!
Kaum zu glauben aber wahr! Diese Tatsache hatte natürlich den Vorteil, dass einem nicht langweilig wurde... So weit, so gut!
Lektion #2: Historiker können alles werden - wenn sie etwas anderes studieren!
Tja, wer hätte das gedacht... Da bekommt doch der Satz "Hätt'st was g'scheits g'lernt!" eine ganz neue Bedeutung. Zumindest war das die Quintessenz, die ich aus dem Vortrag der zweiten Referentin gezogen habe: Studieren Sie Geschichte, wenn es Ihnen gefällt, aber danach müssen Sie schon ein PR-Studium und/oder eine ordentliche Ausbildung dranhängen... Mit etwas Glück bekommen Sie dann irgendwann sogar noch einen Job, der halbwegs mit Geschichte zu tun hat.
Lektion #3: Bachlor ist irgendwie nichts wert...
Zitat: " Vorraussetzung für ein Praktikum ist ein abgeschlossenes Grundstudium oder Bachlor-Studium (...) Vorraussetzung für ein Volontariat ist ein abgeschlossenes Master-Studium." Zitat Ende... Irgendwie dachte ich, dass wäre mal anders gedacht gewesen.
Lektion #4: Notausgang: Journalist!
Geht im Notfall immer, muss man nur einen Griffel gerade halten können (überspitzt ausgedrückt)... Kommt man zwar nur selten mit dem eigenen Fachgebiet in Berührung, aber immerhin besteht die Chance... Und es ist ja nicht schlecht mal "was mit Medien" zu machen.
Lektion #5: Die Kommunikationswissenschaft ist böse!
Hat irgendwie jeder der Referenten erwähnt... Ich bekam schon ein ganz diabolisches Grinsen! Das es vielleicht für Lektion #4 von Vorteil ist hat aber keiner gesagt... Und Herr Kropp hat dann auch mal ganz dezent verschwiegen, dass das Geschenk (jeder der Vortragenden bekam ein wunderschönes "unichron") vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft erstellet wurde. Kann man machen, muss man aber nicht...
Lektion #6: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Trotz allen bisherigen Erkenntnissen in den Lektionen #1-5 schaut es doch nicht so schlimm aus, wie man manchmal hört... Es findet eigentlich jeder seine Nische und man muss - wie fast überall - hart arbeiten, dann erhöhen sich auch die Chancen... Also, nicht den Kopf hängen lassen und auch mal das studieren, was einem Spaß macht!
Fazit: Manchmal lohnt es sich vielleicht doch, auf der bösen Seite der Macht zu stehen... Und ich muss mir unbedingt den nächsten futuredays-Vortrag über Berufschancen anhören (auch, wenn ich's dieses Semester zu keinem der web 2.0-Vorträge geschafft habe - mea culpa!), hätte da schon einige Ideen.
Bilder der Veranstaltung gibt's übrigens hier.
Ansonsten:
Was läuft: Rawhide von The Beatlesons
Wie's aussieht: düster...
Die Qual der Studienwahl:
Anlass für diesen Artikel bot mir ein Vortrag, der im Rahmen der futuredays von feki.de letzte Woche stattgefunden hat. Angezogen hat mich, auch wenn ich ja durch meinen Nebenfachwechsel fast zur Zielgruppe gehöre, der Titel: "Historiker - was nun?"... Das verspricht ja bereits amüsant zu werden! Und ich wurde nicht enttäuscht...
Lektion #1: 2 von 3 Historikern sind erstklassige Komiker!
Kaum zu glauben aber wahr! Diese Tatsache hatte natürlich den Vorteil, dass einem nicht langweilig wurde... So weit, so gut!
Lektion #2: Historiker können alles werden - wenn sie etwas anderes studieren!
Tja, wer hätte das gedacht... Da bekommt doch der Satz "Hätt'st was g'scheits g'lernt!" eine ganz neue Bedeutung. Zumindest war das die Quintessenz, die ich aus dem Vortrag der zweiten Referentin gezogen habe: Studieren Sie Geschichte, wenn es Ihnen gefällt, aber danach müssen Sie schon ein PR-Studium und/oder eine ordentliche Ausbildung dranhängen... Mit etwas Glück bekommen Sie dann irgendwann sogar noch einen Job, der halbwegs mit Geschichte zu tun hat.
Lektion #3: Bachlor ist irgendwie nichts wert...
Zitat: " Vorraussetzung für ein Praktikum ist ein abgeschlossenes Grundstudium oder Bachlor-Studium (...) Vorraussetzung für ein Volontariat ist ein abgeschlossenes Master-Studium." Zitat Ende... Irgendwie dachte ich, dass wäre mal anders gedacht gewesen.
Lektion #4: Notausgang: Journalist!
Geht im Notfall immer, muss man nur einen Griffel gerade halten können (überspitzt ausgedrückt)... Kommt man zwar nur selten mit dem eigenen Fachgebiet in Berührung, aber immerhin besteht die Chance... Und es ist ja nicht schlecht mal "was mit Medien" zu machen.
Lektion #5: Die Kommunikationswissenschaft ist böse!
Hat irgendwie jeder der Referenten erwähnt... Ich bekam schon ein ganz diabolisches Grinsen! Das es vielleicht für Lektion #4 von Vorteil ist hat aber keiner gesagt... Und Herr Kropp hat dann auch mal ganz dezent verschwiegen, dass das Geschenk (jeder der Vortragenden bekam ein wunderschönes "unichron") vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft erstellet wurde. Kann man machen, muss man aber nicht...
Lektion #6: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Trotz allen bisherigen Erkenntnissen in den Lektionen #1-5 schaut es doch nicht so schlimm aus, wie man manchmal hört... Es findet eigentlich jeder seine Nische und man muss - wie fast überall - hart arbeiten, dann erhöhen sich auch die Chancen... Also, nicht den Kopf hängen lassen und auch mal das studieren, was einem Spaß macht!
Fazit: Manchmal lohnt es sich vielleicht doch, auf der bösen Seite der Macht zu stehen... Und ich muss mir unbedingt den nächsten futuredays-Vortrag über Berufschancen anhören (auch, wenn ich's dieses Semester zu keinem der web 2.0-Vorträge geschafft habe - mea culpa!), hätte da schon einige Ideen.
Bilder der Veranstaltung gibt's übrigens hier.
Ansonsten:
Was läuft: Rawhide von The Beatlesons
Wie's aussieht: düster...
Montag, 28. Januar 2008
Die Qual der Wahl
Vorab: Es geht hier nun im Folgenden NICHT um die Landtagswahl in Hessen, wie so mancher vielleicht vermuten würde... Schließlich möchte ich mich in meinem Blog von der Politik aus Gesichtspunkten der Neutralität fernhalten. Ganz geht das aber sowieso nicht und ich habe mir bescheinigen lassen, dass das Folgende schon fast nicht mehr Politik ist... Deshalb nun ein Artikel über:
Die Qual der Kommunalwahl:
Ja isses denn schon so weit? Die Zeit des Umbruchs ist gekommen! Denn Igensdorf (wie fast alle bayerischen Kommunen) wählt 2008! Oder doch nicht?
Mal von Anfang an: Im Jahre des Herrn 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform das wunderschöne Fürstent.. äh die Gemeinde Igensdorf ins Leben gerufen - nach unserem Umzug mein Heimatort. Anfangs sollte das Fürst... die Gemeinde unter ihrem Fürste... Bürgermeister Erwin I. äh Erwin Zeiß noch der Gemeinde Gräfenberg unterstellt sein, jedoch konnte man am 1.1.1980 die Unabhängigkeit feiern und es entstand das Königrei... die eigenständige Gemeinde Igensdorf. Seitdem hat sich nicht mehr viel verändert... Bis König Erwin... äh, der Bürgermeister nach seiner letzten Inthronisation, äh, will sagen, nach der letzten Wahl proklamierte, er würde 2008 zu Gunsten seines Kronprinz... Nachfolgers abdanken. Dieser war in der Königsfam... äh, CSU auch bald gefunden: Prinz Willi I., ach ne, Willi Landsmann sollte es sein, der ab nun die Geschicke dieses schmucken Fleckchens Erde leiten sollte.
Ob nun durch Unstimmigkeiten innerhalb der Fam... der Partei, oder, um dem Unterta... dem Wähler zu viel Denkarbeit zuzumuten, vielleicht auch nur um etwas Spannung zu erzeugen, beschloss man, die Farce... äh, meine natürlich die Wahl etwas aufzupeppen. Schließlich war es immer so langweilig, wenn die SPD und die FW so sang- und klanglos untergingen. So stellt nun dieses Jahr auch die Wählergruppe "Igensdorfer Umland" einen Kandidaten für den Thro... das Amt des Bürgermeisters (die SPD dafür keinen mehr): Wolfgang Rast... Grübel, grübel denkt sich da der Igensdorfer, den Namen hab ich doch schonmal gehört... Richtig: Der war doch bis zum letzten Jahr noch 2. Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands! Diese Schlingel... Aber, damit auch im Hofstaa... Gemeinderat mal ein paar mehr Parteien sitzen, kann man dahinein nun auch die "Jungen Bürger" wählen. Recht so! Endlich mal junges Blut... Und wer steht denen voran? Florian Drewicke, der jüngste Sproß der Königsfam... der Vorsitzende des Ortsverbandes der JU.
Jo mei, dann ist's doch ganz einfach, sagt da der treue Untert... der mündige Wähler... Des is jo wie beim "3-g'winnd"... Völlich worscht wo i do mei Kreizerl hi moch. Is doch a amal schee...
(Der vorstehende Artikel soll in keiner Weise die genannten Personen oder ihr politisches Können herabwürdigen. Er stellt einzig eine Kritik an der in Igensdorf gebotenen Partei-Praxis dar. Kritik und Beschwerden können natürlich jederzeit geäußert werden!)
Ansonsten:
Was läuft: Sally MacIennan von The Pogues
Wie's aussieht: schwarz...
Die Qual der Kommunalwahl:
Ja isses denn schon so weit? Die Zeit des Umbruchs ist gekommen! Denn Igensdorf (wie fast alle bayerischen Kommunen) wählt 2008! Oder doch nicht?
Mal von Anfang an: Im Jahre des Herrn 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform das wunderschöne Fürstent.. äh die Gemeinde Igensdorf ins Leben gerufen - nach unserem Umzug mein Heimatort. Anfangs sollte das Fürst... die Gemeinde unter ihrem Fürste... Bürgermeister Erwin I. äh Erwin Zeiß noch der Gemeinde Gräfenberg unterstellt sein, jedoch konnte man am 1.1.1980 die Unabhängigkeit feiern und es entstand das Königrei... die eigenständige Gemeinde Igensdorf. Seitdem hat sich nicht mehr viel verändert... Bis König Erwin... äh, der Bürgermeister nach seiner letzten Inthronisation, äh, will sagen, nach der letzten Wahl proklamierte, er würde 2008 zu Gunsten seines Kronprinz... Nachfolgers abdanken. Dieser war in der Königsfam... äh, CSU auch bald gefunden: Prinz Willi I., ach ne, Willi Landsmann sollte es sein, der ab nun die Geschicke dieses schmucken Fleckchens Erde leiten sollte.
Ob nun durch Unstimmigkeiten innerhalb der Fam... der Partei, oder, um dem Unterta... dem Wähler zu viel Denkarbeit zuzumuten, vielleicht auch nur um etwas Spannung zu erzeugen, beschloss man, die Farce... äh, meine natürlich die Wahl etwas aufzupeppen. Schließlich war es immer so langweilig, wenn die SPD und die FW so sang- und klanglos untergingen. So stellt nun dieses Jahr auch die Wählergruppe "Igensdorfer Umland" einen Kandidaten für den Thro... das Amt des Bürgermeisters (die SPD dafür keinen mehr): Wolfgang Rast... Grübel, grübel denkt sich da der Igensdorfer, den Namen hab ich doch schonmal gehört... Richtig: Der war doch bis zum letzten Jahr noch 2. Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands! Diese Schlingel... Aber, damit auch im Hofstaa... Gemeinderat mal ein paar mehr Parteien sitzen, kann man dahinein nun auch die "Jungen Bürger" wählen. Recht so! Endlich mal junges Blut... Und wer steht denen voran? Florian Drewicke, der jüngste Sproß der Königsfam... der Vorsitzende des Ortsverbandes der JU.
Jo mei, dann ist's doch ganz einfach, sagt da der treue Untert... der mündige Wähler... Des is jo wie beim "3-g'winnd"... Völlich worscht wo i do mei Kreizerl hi moch. Is doch a amal schee...
(Der vorstehende Artikel soll in keiner Weise die genannten Personen oder ihr politisches Können herabwürdigen. Er stellt einzig eine Kritik an der in Igensdorf gebotenen Partei-Praxis dar. Kritik und Beschwerden können natürlich jederzeit geäußert werden!)
Ansonsten:
Was läuft: Sally MacIennan von The Pogues
Wie's aussieht: schwarz...
Samstag, 12. Januar 2008
Proof of Live
Kaum zu glauben... Ich lebe noch! Na gut, so unwahrscheinlich ist das ja auch wieder nicht, Unkraut vergeht schließlich nicht. Für alle die sich mehr Berichte über Mauritius gewünscht hätten lege ich hiermit einfach Inas Blog ans Herz (dort einfach nach dem Label Mauritius schauen)... Dort stehen unsere Urlaubsberichte einschließlich Fotos online.
Warum nun ich so lange nix von mir hab hören lassen waren zum einen die üblichen Gründe: Diplomarbeit, Referat, immer unterwegs... Aber auch schlicht und ergreifend die Tatsachen, dass ich nicht wusste, wo ich in diesem jungen Jahr 2008 anfangen sollte. Sollte ich über die kriminellen und gewalttätigen Jugendlichen schreiben? Nein, von Politik halte ich mich fern! Eisbären? Beantwortet's euch selbst... Jungel Camp? Ja sicher...
Aber mit recht viel mehr werden wir ja nun nicht mehr beschallt und mit Informationen versorgt... Aber ich kann euch versprechen, es wird wieder mehr geben, sobald ich mich wieder richtig eingelebt habe, bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden.
So weit verbleibe ich mit den besten Grüße!
Ansonsten:
Was läuft: Where the Wild Roses grow von Nick Cave und Kylie Minogue
Wie's aussieht: Die Landflucht hat alle mal wieder zum Wochenende vom Pestheim weggetrieben...
Warum nun ich so lange nix von mir hab hören lassen waren zum einen die üblichen Gründe: Diplomarbeit, Referat, immer unterwegs... Aber auch schlicht und ergreifend die Tatsachen, dass ich nicht wusste, wo ich in diesem jungen Jahr 2008 anfangen sollte. Sollte ich über die kriminellen und gewalttätigen Jugendlichen schreiben? Nein, von Politik halte ich mich fern! Eisbären? Beantwortet's euch selbst... Jungel Camp? Ja sicher...
Aber mit recht viel mehr werden wir ja nun nicht mehr beschallt und mit Informationen versorgt... Aber ich kann euch versprechen, es wird wieder mehr geben, sobald ich mich wieder richtig eingelebt habe, bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden.
So weit verbleibe ich mit den besten Grüße!
Ansonsten:
Was läuft: Where the Wild Roses grow von Nick Cave und Kylie Minogue
Wie's aussieht: Die Landflucht hat alle mal wieder zum Wochenende vom Pestheim weggetrieben...
Sonntag, 23. Dezember 2007
"Auf der Reise zu den Inseln..."
Es ist nun fast Halbzeit hier auf Mauritius. Und Weihnachten... Und ich hab es endlich geschafft mir Zeit fuer meinen Blog zu nehmen. Wenn ich mir auch nicht zu viel Zeit nehmen werde, denn ich sitze hier an einem Laptop mit franzoesischer Tastaur, bei der das 'f', das 'g' und das 'h' fehlen, was das Schreiben nicht gerade einfach macht... aber was soll's, ich bin ja schon froh, ueberhaupt ins Netz zu kommen und anstatt teuer Geld im Internetcafe zu lassen, kann ich hier den Rechner von unserem super netten Hostel-Eltern verwenden. Genauso, wie wir immer bei ihnen Fruehstuecken (das stand zumindest vorher schon in der Beschreibung), von ihnen zu annehmbaren Preisen durch die Gegend gefahren werden und insgesamt ein wenig Teil einer grossen Familie hier sind.
Aber das ist ueberhaupt eine der groessten Freuden dieses Urlaubs (abgesehen davon, dass ich mit INA in der SONNE liegen kann), alle Leute sind hier so unglaublich hilfsbereit, auch wenn man zum Beispiel die Taxifahrer meist noch zu ihrem Glueck zwingen muss.
Dies muss nun als erstes Lebenszeichen reichen, ich stimme mich nun noch etwas auf Weihnachten mit 30 Grad und Sonne ein... Weil heute geht es an den Traumstrand von Trou aux Biches... Falls das mal einer googeln moechte.
Mehr gibt's bei Ina oder zu einem spaeteren Zeitpunkt hier zu lesen.
Macht's gut und Danke fuer den Fisch!
Frohes Fest euch allen!
Euer (fast schon sonnengebraeunter) Olli
Aber das ist ueberhaupt eine der groessten Freuden dieses Urlaubs (abgesehen davon, dass ich mit INA in der SONNE liegen kann), alle Leute sind hier so unglaublich hilfsbereit, auch wenn man zum Beispiel die Taxifahrer meist noch zu ihrem Glueck zwingen muss.
Dies muss nun als erstes Lebenszeichen reichen, ich stimme mich nun noch etwas auf Weihnachten mit 30 Grad und Sonne ein... Weil heute geht es an den Traumstrand von Trou aux Biches... Falls das mal einer googeln moechte.
Mehr gibt's bei Ina oder zu einem spaeteren Zeitpunkt hier zu lesen.
Macht's gut und Danke fuer den Fisch!
Frohes Fest euch allen!
Euer (fast schon sonnengebraeunter) Olli
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen...
...von n-tv,
danke erstmal: Für die vielen wichtigen Informationen, die ich von euch jeden Tag rund um die Uhr bekomme. Alles, was es vom Weltgeschehen zu erzählen gibt, erzählt ihr mir auch.
Und heute waren euch für dieses absolute Großereignis, ja ich möchte fast sagen, für dieses "Event des Jahres" nicht nur eine kurze Meldung, nicht nur eine ständige Nachricht auf dem News-Band wert... Sogar mit einer Live-Schaltung habt ihr mich heute beglückt!
Aber ganz ehrlich: Nachdem ich mir dann ca. 30 Minuten angeschaut habe, wie "Knut" live seine Geburtstagstorte frisst, habe ich doch meinen Kaffee gezahlt und habe das Café mit Großbildschirm verlassen, weil mir echt das Unterputzkabel rausgekommen ist!
Vielleicht solltet ihr mal eure Prioritäten überdenken...
Bärige Grüße!
Euer Olli
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachtrag (07. Dezember 2007): Das wußte ich auch noch nicht... Knut hat einen eigenen Blog (http://blog.rbb-online.de/roller/knut/entry/hurra_ich_bin_ein_jahr) auf der Homepage eines öffentlich-rechtlichen Senders! Und seine Einträge werden ins Englische und Chinesische übersetzt. Warum macht man das mit meinen Einträgen nicht? Und warum hat Knut 601 Kommentare zu seinem Geburtstag bekommen, da haben ja erst knapp mehr meinen Blog überhaupt besucht! Das Thema scheint also doch einen gewissen Nachrichtenwert zu haben...
danke erstmal: Für die vielen wichtigen Informationen, die ich von euch jeden Tag rund um die Uhr bekomme. Alles, was es vom Weltgeschehen zu erzählen gibt, erzählt ihr mir auch.
Und heute waren euch für dieses absolute Großereignis, ja ich möchte fast sagen, für dieses "Event des Jahres" nicht nur eine kurze Meldung, nicht nur eine ständige Nachricht auf dem News-Band wert... Sogar mit einer Live-Schaltung habt ihr mich heute beglückt!
Aber ganz ehrlich: Nachdem ich mir dann ca. 30 Minuten angeschaut habe, wie "Knut" live seine Geburtstagstorte frisst, habe ich doch meinen Kaffee gezahlt und habe das Café mit Großbildschirm verlassen, weil mir echt das Unterputzkabel rausgekommen ist!
Vielleicht solltet ihr mal eure Prioritäten überdenken...
Bärige Grüße!
Euer Olli
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Nachtrag (07. Dezember 2007): Das wußte ich auch noch nicht... Knut hat einen eigenen Blog (http://blog.rbb-online.de/roller/knut/entry/hurra_ich_bin_ein_jahr) auf der Homepage eines öffentlich-rechtlichen Senders! Und seine Einträge werden ins Englische und Chinesische übersetzt. Warum macht man das mit meinen Einträgen nicht? Und warum hat Knut 601 Kommentare zu seinem Geburtstag bekommen, da haben ja erst knapp mehr meinen Blog überhaupt besucht! Das Thema scheint also doch einen gewissen Nachrichtenwert zu haben...
Dienstag, 27. November 2007
"15 Mann auf des toten Manns Kiste"
Wie entsteht eigentlich ein Film? Nun, einige die mich kennen, wissen, dass ein paar Freunde und ich versucht haben, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Klar, wir haben dabei als Laien auch diverse Fehler gemacht, aber ich denke, für ein Budget von 0,- Euro ist ein passables Ergebnis rausgekommen, und wir haben sicherlich auch einen schönen Einblick in die harte Arbeit bekommen, die hinter so einem Projekt steckt...
Eine Sache frage ich mich allerdings immernoch: An welcher Stelle der Produktion wird eigentlich beschlossen, ob das Werk nun ins Kino kommt, oder ob daraus ein TV-Film wird... Stop: Es heißt ja heute "Das TV-Event des Jahres!!!" welche Kriterien entscheiden so etwas? Naja, einige Geheimnisse des Lebens werden wohl nie gelöst werden.
Ich habe die letzten zwei Abende nun "Das TV-Event des Jahres!!!" von diesem Monat gesehen... "Die Schatzinsel"... Story ist ja bekannt und über die Jahrzehnte hin weiterhin beliebt... So weit so gut...
Und: Großartige Sets, eine tolle "Hispaniola" und schöne Kostüme....
Aber: Anscheinend war dann nicht mehr genug Geld für einen ordentlichen Schnitt, ein gutes Drehbuch-Lektorat und bitte, bitte anständige Requisiten übrig! Oder genug Zeit, damit die Schauspieler ihren Text soweit intus haben, dass die teilweise sehr gelungenen Textzeilen auch schön und nicht gestelzt rüberkommen.
Unglaublich, was man aus dieser Story machen kann, wenn zwischendrin riesige Plotlöcher einen verschlucken, man sich vor lauter dahingestammelter Sülze nicht mehr halten kann vor lachen oder man sich wie wild freut, weil man gelernt hat, dass Rambo einen Ur-Ur-Urgroßvater hatte (Benn Gunn...).
Natürlich gab es auch Lichtblicke... Aber damit auch immer gleich die Frage, wie groß das Gefälle der Schauspielleistung innerhalb eines Films sein kann. Deshalb sag ich jetzt mal nicht über Francois Goeske (der is ja noch jung, der hat noch Zeit) oder die absolute Fehlbesetzung seiner Filmmutter (hätte wohl eher seine ältere Schweser sein können).
Andererseits waren Tobias Moretti als Long John Silver und Jürgen Schornagel als Cpt. Smollett sehr großartig. Jürgen Vogel und Richy Müller sind leider etwas untergegangen, aber dafür hat Diane Willems einen tollen Job gemacht (auch wenn ihre Rolle nur für die typische Romantik-Sülze eingebaut wurde), und das sage ich nicht nur, weil man ihre Brüste sieht (war aber toll!). Und Christian Tramitz nimmt man immerhin für ca. 2 Minuten ab, dass er versucht nicht komisch zu sein.
Aber auch an die Nebendarsteller Klaus Schreiber, Gotthard Lange und Thorsten Hammann ein ganz dickes Lob... Die würde ich gerne öfter im deutsch Fernsehn sehen...
Tja, man sieht, ich muss das mit der Filmkritik noch etwas üben... Bekomme irgendwie nicht alles so unter, kann aber auch daran liegen, dass ich etwas müde bin... Nächstes Mal hoffentlich besser!
Bis dahin...
Ansonsten:
Was läuft: Nix... absolut nix! (Vielleicht lag's daran...)
Wie's aussieht: Kalt...
Eine Sache frage ich mich allerdings immernoch: An welcher Stelle der Produktion wird eigentlich beschlossen, ob das Werk nun ins Kino kommt, oder ob daraus ein TV-Film wird... Stop: Es heißt ja heute "Das TV-Event des Jahres!!!" welche Kriterien entscheiden so etwas? Naja, einige Geheimnisse des Lebens werden wohl nie gelöst werden.
Ich habe die letzten zwei Abende nun "Das TV-Event des Jahres!!!" von diesem Monat gesehen... "Die Schatzinsel"... Story ist ja bekannt und über die Jahrzehnte hin weiterhin beliebt... So weit so gut...
Und: Großartige Sets, eine tolle "Hispaniola" und schöne Kostüme....
Aber: Anscheinend war dann nicht mehr genug Geld für einen ordentlichen Schnitt, ein gutes Drehbuch-Lektorat und bitte, bitte anständige Requisiten übrig! Oder genug Zeit, damit die Schauspieler ihren Text soweit intus haben, dass die teilweise sehr gelungenen Textzeilen auch schön und nicht gestelzt rüberkommen.
Unglaublich, was man aus dieser Story machen kann, wenn zwischendrin riesige Plotlöcher einen verschlucken, man sich vor lauter dahingestammelter Sülze nicht mehr halten kann vor lachen oder man sich wie wild freut, weil man gelernt hat, dass Rambo einen Ur-Ur-Urgroßvater hatte (Benn Gunn...).
Natürlich gab es auch Lichtblicke... Aber damit auch immer gleich die Frage, wie groß das Gefälle der Schauspielleistung innerhalb eines Films sein kann. Deshalb sag ich jetzt mal nicht über Francois Goeske (der is ja noch jung, der hat noch Zeit) oder die absolute Fehlbesetzung seiner Filmmutter (hätte wohl eher seine ältere Schweser sein können).
Andererseits waren Tobias Moretti als Long John Silver und Jürgen Schornagel als Cpt. Smollett sehr großartig. Jürgen Vogel und Richy Müller sind leider etwas untergegangen, aber dafür hat Diane Willems einen tollen Job gemacht (auch wenn ihre Rolle nur für die typische Romantik-Sülze eingebaut wurde), und das sage ich nicht nur, weil man ihre Brüste sieht (war aber toll!). Und Christian Tramitz nimmt man immerhin für ca. 2 Minuten ab, dass er versucht nicht komisch zu sein.
Aber auch an die Nebendarsteller Klaus Schreiber, Gotthard Lange und Thorsten Hammann ein ganz dickes Lob... Die würde ich gerne öfter im deutsch Fernsehn sehen...
Tja, man sieht, ich muss das mit der Filmkritik noch etwas üben... Bekomme irgendwie nicht alles so unter, kann aber auch daran liegen, dass ich etwas müde bin... Nächstes Mal hoffentlich besser!
Bis dahin...
Ansonsten:
Was läuft: Nix... absolut nix! (Vielleicht lag's daran...)
Wie's aussieht: Kalt...
Montag, 12. November 2007
Manche Dinge passen einfach nicht zusammen...
...Männer und Frauen zum Beispiel. Nein, is echt so! Braucht ihr mich gar nicht so anzuschauen. Ich hatte mich ja bewusst von diesem Thema bis jetzt fern gehalten. Aber jetzt kann ich einfach nicht mehr anders! Manchmal macht man sich einfach so seine Gedanken...
Da wäre zum Beispiel: Warum erniedrigen sich manche Männer bis auf die Knochen, nur um die Auserwählte ihres Herzens zu beeindrucken? Ich sage bewusst nicht "erobern", weil das klappt dann meist sowieso nicht. Nur weil Mann weiß, wie "Romantik" geschrieben wird, und weil das vielleicht in irgendeinem Buch - oder noch schlimmer: Film (gerne auch pronographischer Natur) - funktioniert hat, heißt das noch nicht, dass das im echten Leben auch so geht! Aber vielleicht hat diese Selbsterniedrigung ja was befriedigendes... Wie sonst würden Sätze wie: "Deine Augen sind so tief-blau - ich könnte darin ertrinken!" oder "Aber wir sind doch seelenverwandt!" jemals ihren Weg in das reale, nicht von einem Drehbuch verfasste, Leben finden?
Gibt es wirklich Frauen, die darauf anspringen... Und Männer die es nicht nur einmal versuchen, um die Glückliche/Unglückliche ins Bett zu kriegen, oder wiel sie es einfach nicht besser wissen?
Sind das die selben Männer, die Mädels im studivz, die in Gruppen wie "Nyphoman und Spaß dabei" Oder "Ich habe Sex an allen Tagen die mit 'g' Enden - und mittwochs!" auf die virutelle Pinnwand schreiben, dass sie ein "unglaublich schönes/süßes/niedliches etc. Foto" haben?
Allerdings sind da auf umgekehrte Weise auch die Frauen nicht einfacher... Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns immer wieder stundenlang rechtfertigen müssen, obwohl wir gar nichts angestellt haben...
Hierzu aber ein schönes Video:
Na, das soll mal einer verstehen...
Ansonsten:
Was läuft: Unda von Faun
Wie's aussieht: nächtlich... fehlt eigentlich nur noch der Kerl mit der Gitarre der irgendeiner Angebeteten ein Ständchen bringt.
Da wäre zum Beispiel: Warum erniedrigen sich manche Männer bis auf die Knochen, nur um die Auserwählte ihres Herzens zu beeindrucken? Ich sage bewusst nicht "erobern", weil das klappt dann meist sowieso nicht. Nur weil Mann weiß, wie "Romantik" geschrieben wird, und weil das vielleicht in irgendeinem Buch - oder noch schlimmer: Film (gerne auch pronographischer Natur) - funktioniert hat, heißt das noch nicht, dass das im echten Leben auch so geht! Aber vielleicht hat diese Selbsterniedrigung ja was befriedigendes... Wie sonst würden Sätze wie: "Deine Augen sind so tief-blau - ich könnte darin ertrinken!" oder "Aber wir sind doch seelenverwandt!" jemals ihren Weg in das reale, nicht von einem Drehbuch verfasste, Leben finden?
Gibt es wirklich Frauen, die darauf anspringen... Und Männer die es nicht nur einmal versuchen, um die Glückliche/Unglückliche ins Bett zu kriegen, oder wiel sie es einfach nicht besser wissen?
Sind das die selben Männer, die Mädels im studivz, die in Gruppen wie "Nyphoman und Spaß dabei" Oder "Ich habe Sex an allen Tagen die mit 'g' Enden - und mittwochs!" auf die virutelle Pinnwand schreiben, dass sie ein "unglaublich schönes/süßes/niedliches etc. Foto" haben?
Allerdings sind da auf umgekehrte Weise auch die Frauen nicht einfacher... Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns immer wieder stundenlang rechtfertigen müssen, obwohl wir gar nichts angestellt haben...
Hierzu aber ein schönes Video:
Na, das soll mal einer verstehen...
Ansonsten:
Was läuft: Unda von Faun
Wie's aussieht: nächtlich... fehlt eigentlich nur noch der Kerl mit der Gitarre der irgendeiner Angebeteten ein Ständchen bringt.
Donnerstag, 1. November 2007
Heute schon was geschafft?
Eine etwas seltsame Frage, nicht wahr? Aber leider eine, die sich mir im Moment immer wieder stellt. Denn die Tage verfliegen im Moment wie im Sturm, und natürlich habe ich auch genug zu tun, aber am Ende des Tages kommt dann immer wieder die selbe Frage durch: "Habe ich heute etwas geschafft?" Antwort: "Natürlich... ich hab dies getan, ich hab das getan, ich war noch hier und dort..." Aber: Irgendwie ist dann immernoch so viel in meinem Kopf, so viel, das ich noch vergessen habe und so weiter und so fort. Das ist auch ein Grund, warum ihr im Moment so wenig von mir zu lesen bekommt. Aber im Endeffekt ist es immer nur eine Frage der guten Organisation... wenn man eine hätte! So bleibt mir nix anderes übrig, als alles nach und nach abzuarbeiten. Jeden Tag ein kleines Stück und immer wieder ein kleines Stück mehr... Bis dann am Ende eine wundervolle Diplomarbeit herauskommt...
Apropos Diplomarbeit: Irgendwie fehlt mir da immernoch ein wenig der Startpunkt. Was aber nicht heißt, das ich noch nix getan hätte, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie... weiß ich noch nicht, was ich so wirklich geschafft habe. Und natürlich die Frage: "Was ist, wenn irgendeine arme Sau jetzt eine Hausarbeit zum Thema Kriegsberichterstattung schreiben muss?" Der- oder diejenige sollte dann vielleicht mal bei mir anstatt in der Bibliothek vorbeischauen, schließlich befinden sich fast alle Bücher zu diesem Thema im Moment hier schön gestapelt auf meinen 18 qm. Allerdings müsste ich die jetzt mal alle durcharbeiten und exzerpieren... Und so viele habe ich davon leider noch nicht geschafft... Womit die Frage eigentlich schon beantwortet ist! Deshalb geh ich jetzt mal zurück an die Arbeit.
Ansonsten:
Was läuft: Ina! Juhu! Mit Bild! Und in Farbe!
Wie's aussieht: 1. November und es scheint einfach wunderbar die Sonne... Ich glaube ich müsste mal ein Bild von dem herbstlichen Baum hier vor meinem Fenster online stellen.
Apropos Diplomarbeit: Irgendwie fehlt mir da immernoch ein wenig der Startpunkt. Was aber nicht heißt, das ich noch nix getan hätte, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie... weiß ich noch nicht, was ich so wirklich geschafft habe. Und natürlich die Frage: "Was ist, wenn irgendeine arme Sau jetzt eine Hausarbeit zum Thema Kriegsberichterstattung schreiben muss?" Der- oder diejenige sollte dann vielleicht mal bei mir anstatt in der Bibliothek vorbeischauen, schließlich befinden sich fast alle Bücher zu diesem Thema im Moment hier schön gestapelt auf meinen 18 qm. Allerdings müsste ich die jetzt mal alle durcharbeiten und exzerpieren... Und so viele habe ich davon leider noch nicht geschafft... Womit die Frage eigentlich schon beantwortet ist! Deshalb geh ich jetzt mal zurück an die Arbeit.
Ansonsten:
Was läuft: Ina! Juhu! Mit Bild! Und in Farbe!
Wie's aussieht: 1. November und es scheint einfach wunderbar die Sonne... Ich glaube ich müsste mal ein Bild von dem herbstlichen Baum hier vor meinem Fenster online stellen.
Montag, 22. Oktober 2007
Rückblende
Na, habt ihr mich vermisst? (Kommentare wie: "Natürlich nicht!" werden nicht geduldet!) Langsam gehen mir ja die Ausreden aus, warum ich so selten schreib, aber eine hab ich noch: Das Semester ist jetzt ja auch hier in Deutschland wieder losgegangen. Und da gibt es bekanntermaßen viel zu tun: Semester-Anfangs-Party im Live Club, Semester-Anfangs-Party in der Langen Straße, Semester-Anfangs-Party im Morph Club, zwischendrin noch ein wenig "Networking" (also ein Bier mit den Kumpels) und schon ist wieder ein Haufen Zeit vergangen... Tja, hart ist das Leben.
Aber mal ernsthaft: Es hat sich ja einiges getan hier, nicht nur das unsere Fakultät nun GuK heißt (immernoch besser als HuWi), es war auch ansonsten neuer wie alter Semesteranfangsstress... Da wären die zahlreichen Kopier-, Scan- und Semesterapparatsaufträge, aber nun schließlich ja doch noch der schöne Studiengangwechsle zu "Geschichte mit Schwerpunkt Neuere Geschichte". Bedeutet im Klartext, dass ich jetzt noch einmal in meinem Studium mit vielen niedlichen Erstsemestern in einem Proseminar sitzen darf, nur, dass die danach versuchen sich zurechtzufinden, während ich in die Bib tiger um an meiner Diplomarbeit zu werkeln. Wobei das PS ja noch nicht das lustigste ist, nein, zu allem Überfluss darf ich jetzt auch noch das zugehörige Tutorium besuchen... Also noch einmal "Wie halte ich ein Referat?" bis "So finde ich Bücher im OPAC." Sehr lustig... vor allem, weil ich selbst im Anschluss das Selbe an die KoWi-Erstis weitergeben darf. Manchmal zeigt das Schicksal eben doch einen etwas kranken Sinn für Humor...
So viel erstmal als Lebenszeichen von mir, die Tage hoffentlich wieder ein paar Uni-fernere Themen und Posts...
So verbleibt lernbegierig,
Euer Oliver (Wahl-Ersti)
Ansonsten:
Was läuft: All die ganzen Jahre von Den Toten Hosen
Wie's aussieht: Wie viele sind denn das hier geworden? Plötzlich muss man als Altgedienter auf dem Parkdeck ganz hinten stehen... Das hätte es früher nicht gegeben!
PS: Ihr wollt nicht nur von mir lesen, sondern auch was hören? Dann schaltet am Donnerstag ab 18 Uhr www.uni-vox.de an... Und den passenden Werbespot gibt's hier: http://www.youtube.com/watch?v=qXkgcnxr1Qk
Aber mal ernsthaft: Es hat sich ja einiges getan hier, nicht nur das unsere Fakultät nun GuK heißt (immernoch besser als HuWi), es war auch ansonsten neuer wie alter Semesteranfangsstress... Da wären die zahlreichen Kopier-, Scan- und Semesterapparatsaufträge, aber nun schließlich ja doch noch der schöne Studiengangwechsle zu "Geschichte mit Schwerpunkt Neuere Geschichte". Bedeutet im Klartext, dass ich jetzt noch einmal in meinem Studium mit vielen niedlichen Erstsemestern in einem Proseminar sitzen darf, nur, dass die danach versuchen sich zurechtzufinden, während ich in die Bib tiger um an meiner Diplomarbeit zu werkeln. Wobei das PS ja noch nicht das lustigste ist, nein, zu allem Überfluss darf ich jetzt auch noch das zugehörige Tutorium besuchen... Also noch einmal "Wie halte ich ein Referat?" bis "So finde ich Bücher im OPAC." Sehr lustig... vor allem, weil ich selbst im Anschluss das Selbe an die KoWi-Erstis weitergeben darf. Manchmal zeigt das Schicksal eben doch einen etwas kranken Sinn für Humor...
So viel erstmal als Lebenszeichen von mir, die Tage hoffentlich wieder ein paar Uni-fernere Themen und Posts...
So verbleibt lernbegierig,
Euer Oliver (Wahl-Ersti)
Ansonsten:
Was läuft: All die ganzen Jahre von Den Toten Hosen
Wie's aussieht: Wie viele sind denn das hier geworden? Plötzlich muss man als Altgedienter auf dem Parkdeck ganz hinten stehen... Das hätte es früher nicht gegeben!
PS: Ihr wollt nicht nur von mir lesen, sondern auch was hören? Dann schaltet am Donnerstag ab 18 Uhr www.uni-vox.de an... Und den passenden Werbespot gibt's hier: http://www.youtube.com/watch?v=qXkgcnxr1Qk
Montag, 8. Oktober 2007
Back again!
Jetzt gab's ja mal wieder einige Zeit nichts von mir zu hören. Warum das so war, das erschließt sich aus mehreren Gründen, denen allen wohl meine Abwesenheit von meiner kleinen, lieblichen "Wohnklozelle" (um mal Ina zu zitieren) voran steht. Ja, mich zog es in die weite Welt... also zumindest nach Igensdorf (siehe dazu den Wir-können-auch...-Blog) und ins ferne Saarland. War mal wieder ein wunderbares LARP-Wochenende! Vor allem war's schön mal wieder die Rolle des ach so "ehrlichen" Torbens zu spielen... Auch wenn ich die einzige Wette, die ich schließen konnte, verloren habe. Eine nähere Betrachtung muss aber auf später verschoben werden, wenn ich noch etwas Abstand und vor allem ein Paar Bilder habe.
Deshalb ein eher unleidiges Thema von diesem Wochenende: Unsere deutschen Autobahnen! Kann mir bitte mal ein Mensch erklären was da los ist? Ich bin mir zumindest sicher, dass meine zwischenzeitliche Angst nicht von Stefans Fahrstil kommt, denn an dem ist nichts auszusetzen... Aber bei dem, was da im Moment los ist bekommt man echt graue Haare (wo wir wieder beim Con wären, nicht wahr Chris und Rafael). Reißverschlussverfahren - kennen wir nicht! Sicherheitsabstand - da genügen auch Zwei Meter! Aber mit 200 Sachen über die zweispurige Autobahn - kann doch jeder sehen, dass mein Auto Power und ich zu kleine Eier hab... Da blieb wirklich nur Kopfschütteln. Und das wirklich Schlimme: Die wurden nicht unbedingt mit Einbruch der Dunkelheit vorsichtiger, ganz im Gegenteil, da wird dann auch mal auf dem Standstreifen überholt, wenn einem die 150 km/h vom Vordermann zu langsam sind. Sehr viel näher habe ich mich Gott noch nicht oft gefühlt - und ich bin kein ängstlicher, dafür aber sehr gläubiger Mensch!
Ich frage mich jedenfalls nicht mehr, woher die Diskussion um höhere Bußgelder aufgekommen ist, auch wenn ich nicht immer ein Engel im Straßenverkehr war und dafür auch schon ganzschön blechen musste...
Aber damit ist jetzt Schluss, schließlich brauch ich Geld für meinen Urlaub im Dezember... So ein Flug nach Mauritius zahlt sich ja nicht von selbst! Also mal alles, was man nicht mehr braucht ins Auto und einen Tag auf den Flohmarkt gestellt. Und siehe da: Auto halb leer und Kasse wieder etwas voller! Wobei ich mich immer noch frag, womit manche Leute noch etwas anfangen können... Naja, ich werde den "Express-Grill mit Waffeleisen" (siehe weiter unten) nicht vermissen...



Ansonsten:
Was läuft: Das Seemannsgrab von Schandmaul
Wie's aussieht: Gute Frage, war ja den halben Tag unterwegs... Aber der Parkplatz ist schon wieder voller...
Deshalb ein eher unleidiges Thema von diesem Wochenende: Unsere deutschen Autobahnen! Kann mir bitte mal ein Mensch erklären was da los ist? Ich bin mir zumindest sicher, dass meine zwischenzeitliche Angst nicht von Stefans Fahrstil kommt, denn an dem ist nichts auszusetzen... Aber bei dem, was da im Moment los ist bekommt man echt graue Haare (wo wir wieder beim Con wären, nicht wahr Chris und Rafael). Reißverschlussverfahren - kennen wir nicht! Sicherheitsabstand - da genügen auch Zwei Meter! Aber mit 200 Sachen über die zweispurige Autobahn - kann doch jeder sehen, dass mein Auto Power und ich zu kleine Eier hab... Da blieb wirklich nur Kopfschütteln. Und das wirklich Schlimme: Die wurden nicht unbedingt mit Einbruch der Dunkelheit vorsichtiger, ganz im Gegenteil, da wird dann auch mal auf dem Standstreifen überholt, wenn einem die 150 km/h vom Vordermann zu langsam sind. Sehr viel näher habe ich mich Gott noch nicht oft gefühlt - und ich bin kein ängstlicher, dafür aber sehr gläubiger Mensch!
Ich frage mich jedenfalls nicht mehr, woher die Diskussion um höhere Bußgelder aufgekommen ist, auch wenn ich nicht immer ein Engel im Straßenverkehr war und dafür auch schon ganzschön blechen musste...
Aber damit ist jetzt Schluss, schließlich brauch ich Geld für meinen Urlaub im Dezember... So ein Flug nach Mauritius zahlt sich ja nicht von selbst! Also mal alles, was man nicht mehr braucht ins Auto und einen Tag auf den Flohmarkt gestellt. Und siehe da: Auto halb leer und Kasse wieder etwas voller! Wobei ich mich immer noch frag, womit manche Leute noch etwas anfangen können... Naja, ich werde den "Express-Grill mit Waffeleisen" (siehe weiter unten) nicht vermissen...
Ansonsten:
Was läuft: Das Seemannsgrab von Schandmaul
Wie's aussieht: Gute Frage, war ja den halben Tag unterwegs... Aber der Parkplatz ist schon wieder voller...
Mittwoch, 26. September 2007
Sachen gibt's...
... die gibt's gar nicht - so sagt es zumindest das Sprichwort. Das werden sich auch die geneigten Leser meines letzten Blogeintrags gedacht haben. Aber da ging es ja auch um etwas das es gar nicht gibt. Nämlich um die Glorreiche Revolution vom 25. Mai und die Republik der Sirupminenstraße... fiktionale Ereignisse aus dem großartigen Roman "Die Nachtwächter" von Terry Pratchett. Meiner Meinung nach ein großartiges Buch, dem ich mit dem letzten Eintrag - der wie ihr richtig vermutet nur aus Zitaten besteht - ein kleines Dankeschön gesetzt habe.
Ich bin also noch bei weitem nicht völlig durchgedreht, hier in meinen beschaulichen vier Wänden, auch wenn es mir mittlerweile vorkommt, als hätte ich bereits mehrere Lastwagenladungen Ramsch in den letzten Tagen nach draußen geschafft. Aber dazu später noch etwas mehr... Im Moment quält mich nämlich mal wieder ein fast schon grundsatz-philosophisches Problem. Bereit? Wirklich? Gut, dann aufgepasst:
Warum hat man, wenn man gerade eine schöne Zeit hat, und sich nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft freut, das Gefühl, die Zeit würde schneller vergehen, während man, wenn man auf etwas wartet und/oder gerade etwas unangenehmes/langweiliges macht ,denkt, Väterchen Zeit hätte seine Sanduhr mit Götterspeise gefüllt... (Der Gedanke ist mir übrigens gekommen, als ich heute in meinen Kühlschrank gesehen habe.)
Und was ist, wenn beide Gefühle zusammentreffen? Das sieht bei mir dann gerade so aus:
Warum habe ich das Gefühl, dass die Zeit, bis das neue Semester beginnt und ich mit meinen Arbeiten zur Vorbereitung fertig sein muss - also meine Semesterferien - so unglaublich schnell vergangen sind (also die Zeit, nicht die Arbeit), während der Dezember, wenn ich dann in Urlaub flieg noch meilenweit entfernt scheint (hier sind natülich temporale Meilen gemeint...)
Man könnte fast meinen, die Gedankengänge von den ganzen Psychologen und Philosophen sind über die Jahre in unser schönes Hörfunkstudio gesickert und verkleistern gerade meinen Geist! Ach, weh mir! Um's mal mit Goethe zu sagen...
Wo mir wieder etwas einfällt: Ich habe mich ja bereits als Fan der Trivial-Literatur geoutet, und deshalb von mir an alle Germanistinnen da draußen: Wenn mal wieder einer eurer männlichen Studienkollegen zu euch sagt, er liebt Goethe/Schiller/Lessing/hier-Namen-einsetzen, und er kann euch das ganz genau erklären, vielleicht bei einem Kaffee oder besser gleich bei ihm zu Hause... dann handelt es sich dabei entweder um jemanden, der bereits in der Schule immer etwas seltsam war oder er will euch ins Bett kriegen! Tut mir Leid euch das sagen zu müssen... Und bitte nicht falsch verstehen: Ich mag Goethe/Schiller/Lessing/hier-Namen-einsetzen auch, finde sie sogar sehr toll, aber wenn ich die Wahl habe, dann lese ich auch lieber Pratchett, Witzko, Frisch oder irgendjemanden, mit dem ich nicht in der Schule gequält wurde und den ich für mein Studium nochmal durchgekaut habe, um ihn/sie dann wirklich zu verstehen und vielleicht zu mögen... Aber deshalb würde ich mich niemals als Spezialist ausgeben...
Allerdings könnte ich ja tatsächlich helfen, zumindest jetzt. Denn: Da macht man sich mal wieder schwer beladen auf den Weg zum Papiermüll, ärgert sich noch, dass es jetzt auch noch regnet, ärgert sich, dass der Container auf der zugewandten Seite schon zum Bersten voll ist, setzt seine Last ab, öffnet das Ding und findet vollkommen verdutzt das hier obenaufliegen:

Germanistik-Bücher im Wert von knapp über 200 Euro (In Worten: zweihundert ...te Euro)! Hat da jemand den Müll mit dem Speditionswagen verwechselt? Aber ich bin ja froh, dass es der-/diejenige in den Papiermüll geworfen hat, ansonsten wäre das wohl etwas ekelhaft geworden... Nur, ganz ehrlich: Für 200 Euro wäre ich auch in die Grüne Tonne getaucht, und das sage ich ohne rot zu werden!
Deshalb: Wenn eine von euch Hilfe braucht, ich hab gerade alles bei mir in der Wohnung, dann kann ich uns auch einen Kaffee machen...
Ach ja: Ein Soziologie-Buch ist auch dabei, also keine Sorgen machen, da kann ich auch helfen. Aber was sagt man zu so einem Fund? Richtig: Sachen gibt's... die gibt's nur im Pestheim!
Ansonsten:
Was läuft: Bang von Gorky Park (Ohoho, ohohoh...)
Wie's aussieht: Verregnet, aber es ist deutlich mehr los: Ist schön anzuschauen, wie sich hier die Neu-Einziehenden und die Ausziehenden bepackt wie ein mexikanisches Maultier kurz nach der Ernte übern Haufen rennen.
Ich bin also noch bei weitem nicht völlig durchgedreht, hier in meinen beschaulichen vier Wänden, auch wenn es mir mittlerweile vorkommt, als hätte ich bereits mehrere Lastwagenladungen Ramsch in den letzten Tagen nach draußen geschafft. Aber dazu später noch etwas mehr... Im Moment quält mich nämlich mal wieder ein fast schon grundsatz-philosophisches Problem. Bereit? Wirklich? Gut, dann aufgepasst:
Warum hat man, wenn man gerade eine schöne Zeit hat, und sich nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft freut, das Gefühl, die Zeit würde schneller vergehen, während man, wenn man auf etwas wartet und/oder gerade etwas unangenehmes/langweiliges macht ,denkt, Väterchen Zeit hätte seine Sanduhr mit Götterspeise gefüllt... (Der Gedanke ist mir übrigens gekommen, als ich heute in meinen Kühlschrank gesehen habe.)
Und was ist, wenn beide Gefühle zusammentreffen? Das sieht bei mir dann gerade so aus:
Warum habe ich das Gefühl, dass die Zeit, bis das neue Semester beginnt und ich mit meinen Arbeiten zur Vorbereitung fertig sein muss - also meine Semesterferien - so unglaublich schnell vergangen sind (also die Zeit, nicht die Arbeit), während der Dezember, wenn ich dann in Urlaub flieg noch meilenweit entfernt scheint (hier sind natülich temporale Meilen gemeint...)
Man könnte fast meinen, die Gedankengänge von den ganzen Psychologen und Philosophen sind über die Jahre in unser schönes Hörfunkstudio gesickert und verkleistern gerade meinen Geist! Ach, weh mir! Um's mal mit Goethe zu sagen...
Wo mir wieder etwas einfällt: Ich habe mich ja bereits als Fan der Trivial-Literatur geoutet, und deshalb von mir an alle Germanistinnen da draußen: Wenn mal wieder einer eurer männlichen Studienkollegen zu euch sagt, er liebt Goethe/Schiller/Lessing/hier-Namen-einsetzen, und er kann euch das ganz genau erklären, vielleicht bei einem Kaffee oder besser gleich bei ihm zu Hause... dann handelt es sich dabei entweder um jemanden, der bereits in der Schule immer etwas seltsam war oder er will euch ins Bett kriegen! Tut mir Leid euch das sagen zu müssen... Und bitte nicht falsch verstehen: Ich mag Goethe/Schiller/Lessing/hier-Namen-einsetzen auch, finde sie sogar sehr toll, aber wenn ich die Wahl habe, dann lese ich auch lieber Pratchett, Witzko, Frisch oder irgendjemanden, mit dem ich nicht in der Schule gequält wurde und den ich für mein Studium nochmal durchgekaut habe, um ihn/sie dann wirklich zu verstehen und vielleicht zu mögen... Aber deshalb würde ich mich niemals als Spezialist ausgeben...
Allerdings könnte ich ja tatsächlich helfen, zumindest jetzt. Denn: Da macht man sich mal wieder schwer beladen auf den Weg zum Papiermüll, ärgert sich noch, dass es jetzt auch noch regnet, ärgert sich, dass der Container auf der zugewandten Seite schon zum Bersten voll ist, setzt seine Last ab, öffnet das Ding und findet vollkommen verdutzt das hier obenaufliegen:
Germanistik-Bücher im Wert von knapp über 200 Euro (In Worten: zweihundert ...te Euro)! Hat da jemand den Müll mit dem Speditionswagen verwechselt? Aber ich bin ja froh, dass es der-/diejenige in den Papiermüll geworfen hat, ansonsten wäre das wohl etwas ekelhaft geworden... Nur, ganz ehrlich: Für 200 Euro wäre ich auch in die Grüne Tonne getaucht, und das sage ich ohne rot zu werden!
Deshalb: Wenn eine von euch Hilfe braucht, ich hab gerade alles bei mir in der Wohnung, dann kann ich uns auch einen Kaffee machen...
Ach ja: Ein Soziologie-Buch ist auch dabei, also keine Sorgen machen, da kann ich auch helfen. Aber was sagt man zu so einem Fund? Richtig: Sachen gibt's... die gibt's nur im Pestheim!
Ansonsten:
Was läuft: Bang von Gorky Park (Ohoho, ohohoh...)
Wie's aussieht: Verregnet, aber es ist deutlich mehr los: Ist schön anzuschauen, wie sich hier die Neu-Einziehenden und die Ausziehenden bepackt wie ein mexikanisches Maultier kurz nach der Ernte übern Haufen rennen.
Dienstag, 18. September 2007
Alles eine Frage der Quanten...
Wohin sind sie gegangen? Das ist die Frage... An diesem 25. Mai... Wenn man sich das so anschaut, ist es glatt, als würde man eine Wespe beobachten, die auf einer Brennessel landet: Jemand wird gestochen, und es spielt keine Rolle, wen es trifft.
Verwirrt? Tja, dann wisst ihr, wie sich Leute fühlen, die den Boden unter den Füßen verloren haben und jetzt versuchen auf Treibsand zu steppen. Aber was soll man schon erwarten: Wenn sich ehrbare Frauen Bobbi nennen, steht das Ende der Welt unmittelbar bevor, und das zu Recht... Ihr Muttersöhne! Aber echt!
Dazu sagte auch schon Lu-Tze: "Tausend Schritte sind nötig, um den Gipfel des Berges zu erreichen, aber ein kleiner Sprung bringt einen wieder ganz nach unten. Verstanden?" Wenn man allerdings von der steilen Felswand stürzt, ist es zu spät für die Frage, ob es einen besseren Weg zum Gipfel gegeben hätte... Deshalb: Better being not cool than cold. Denn manchmal hört man es noch, dieses viszerale Geräusch, das weit über die Tundra der Vorzeit geklungen war und dem frühen Menschen mitgeteilt hatte: Hier kommt das Abendessen oder der Tod, und beide sind stinksauer.
Nun, man musste dabeigewesen sein. An diesem glorreichen 25. Mai... Denn das bedeutet, dass jeder, der wichtig genug ist um zu fragen, wohin sie gegangen sind... weiß, wohin sie gegangen sind.
Wahrheit! Gerechtigkeit! Freiheit! Liebe zum vernünftigen Preis! Und ein hart gekochtes Ei!
Auch wenn mir im Moment eine Art Marmeladenkrapfen, der sich besonders schnell zubereiten lässt, lieber wäre...
Ansonsten:
Was läuft: All die kleinen Engel fliegen nach oben, nach oben! All die kleinen Engel fliegen nach oben empor!
Wie's aussieht: Ruhig, der Regen hat aufgehört und wir nähern uns einem sehr ruhigen und beschaulichen Abend...
(Dank geht für diesen Eintrag an Herrn T.P. und Herr A.B., falls jemand gar nichts damit anfangen kann, nachfolgend ein kleiner Tipp.)
Verwirrt? Tja, dann wisst ihr, wie sich Leute fühlen, die den Boden unter den Füßen verloren haben und jetzt versuchen auf Treibsand zu steppen. Aber was soll man schon erwarten: Wenn sich ehrbare Frauen Bobbi nennen, steht das Ende der Welt unmittelbar bevor, und das zu Recht... Ihr Muttersöhne! Aber echt!
Dazu sagte auch schon Lu-Tze: "Tausend Schritte sind nötig, um den Gipfel des Berges zu erreichen, aber ein kleiner Sprung bringt einen wieder ganz nach unten. Verstanden?" Wenn man allerdings von der steilen Felswand stürzt, ist es zu spät für die Frage, ob es einen besseren Weg zum Gipfel gegeben hätte... Deshalb: Better being not cool than cold. Denn manchmal hört man es noch, dieses viszerale Geräusch, das weit über die Tundra der Vorzeit geklungen war und dem frühen Menschen mitgeteilt hatte: Hier kommt das Abendessen oder der Tod, und beide sind stinksauer.
Nun, man musste dabeigewesen sein. An diesem glorreichen 25. Mai... Denn das bedeutet, dass jeder, der wichtig genug ist um zu fragen, wohin sie gegangen sind... weiß, wohin sie gegangen sind.
Wahrheit! Gerechtigkeit! Freiheit! Liebe zum vernünftigen Preis! Und ein hart gekochtes Ei!
Auch wenn mir im Moment eine Art Marmeladenkrapfen, der sich besonders schnell zubereiten lässt, lieber wäre...
Ansonsten:
Was läuft: All die kleinen Engel fliegen nach oben, nach oben! All die kleinen Engel fliegen nach oben empor!
Wie's aussieht: Ruhig, der Regen hat aufgehört und wir nähern uns einem sehr ruhigen und beschaulichen Abend...
(Dank geht für diesen Eintrag an Herrn T.P. und Herr A.B., falls jemand gar nichts damit anfangen kann, nachfolgend ein kleiner Tipp.)
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